Wie viel Schlaf brauchst du?
- Der Schlafbedarf ist individuell (Kurz- oder Langschläfer).
- Jugendliche benötigen meist 8–9 Stunden, Athlet*innen oft etwas mehr.
- Entscheidend ist nicht nur die Nacht vor dem Wettkampf, sondern der Schlaf der gesamten Woche.
- Bei Schlafmangel kann ein Powernap (ca. 15 Minuten) helfen – idealerweise mit mindestens zwei Stunden Abstand zum Wettkampf.
Regelmässigkeit schlägt Dauer
Der Körper liebt Routinen:
- Möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen – auch am Wochenende.
- Behalte vor Wettkämpfen deinen gewohnten Rhythmus bei.
- Geh erst ins Bett, wenn du wirklich müde bist.
- Eine feste Abendroutine erleichtert das Einschlafen.
Chronotyp beachten
Ob Morgen- oder Abendmensch – dein natürlicher Rhythmus lässt sich nur begrenzt verändern. Kleine Anpassungen sind möglich:
- Morgens: Tageslicht (ca. 15 Minuten)
- Abends: intensive Aktivität, Training und grosse Mahlzeiten möglichst vor 20 Uhr
Nach Training oder Wettkampf runterfahren
Emotionen und körperliche Aktivierung erschweren das Einschlafen.
- Plane nach Abendtraining oder Wettkampf mindestens 2 Stunden Pufferzeit ein.
- In dieser Zeit: ruhige, entspannende Aktivitäten.
- Entspannungsübungen können helfen, Puls, Körpertemperatur und Stresshormone zu senken.
Wenn der Kopf nicht abschaltet
- Liegst du länger als 15 Minuten wach, steh auf und beschäftige dich kurz ruhig (z. B. lesen, Musik oder Podcast hören).
- Bei häufigem Grübeln: Gedanken vor dem Schlafen kurz notieren.
- Hilfreich kann auch eine mentale Reise zu einem positiven, ruhigen Ort sein.
Mehr zur Optimierung der Schlafhygiene unserem Factsheet.