Replik Sportkomitee zu Aussagen Bundesrat Rösti zu neuer SRG-Konzession

08.03.2026

Gerne lassen wir Ihnen als Replik auf die Aussagen von Bundesrat Albert Rösti in der heutigen Medienkonferenz des Bundesrats betreffend neue SRG-Konzession untenstehende Statements von Ruth Metzler-Arnold, Präsidentin Swiss Olympic, Christof Baer, Präsident Swiss Paralympic und Ruedi Kunz, Präsident SwissTopSport, zukommen.

Darin verleihen sie der Forderung Nachdruck, dass die SRG auch in Zukunft die Vielfalt des Schweizer Sports abbildet. Die Medienmitteilung des Sportkomitees von heute Nachmittag findet sich unter diesem Link.

Ruth Metzler-Arnold, Präsidentin Swiss Olympic
«Das Engagement der Schweizer Sportverbände und der Sportfans war für die Ablehnung der SRG-Initiative entscheidend. Eine klare Mehrheit will, dass die SRG auch in Zukunft die Vielfalt des Sports abbildet. Diese Tatsache muss bei der Erarbeitung der neuen Konzession unbedingt berücksichtigt werden. Wer das nicht erkennt, zielt am Willen der Stimmbevölkerung vorbei.»

Christof Baer, Präsident Swiss Paralympic
«Die SRG ist eine enorm wichtige Partnerin für den Parasport. Das zeigt sich aktuell mit der Übertragung der Wettkämpfe der Paralympics. Diese Bühne verdienen unsere Sportlerinnen und Sportler auch in Zukunft. Wir zählen darauf, dass die Sichtbarkeit des Parasports auch in der neuen Konzession unbestritten ist.»

Ruedi Kunz, Präsident Swiss Top Sport
«Wir haben kein Verständnis dafür, dass der Bundesrat nach diesem Abstimmungsresultat Sparmassnahmen beim Sport ins Spiel bringt. Für viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger war die Sportberichterstattung ein zentrales Argument gegen die Halbierungsinitiative. Das heutige Resultat verlangt deshalb das Gegenteil: In der neuen Konzession muss die Sportberichterstattung in allen Sprachregionen nicht nur gesichert, sondern gezielt gestärkt werden.»