Onlinebelästigung

Online-Belästigung ist im Sport leider Realität. Hasskommentare, Beleidigungen oder anzügliche Nachrichten können genauso verletzend sein wie Angriffe im echten Leben.

Was zählt als Online-Belästigung?

Online-Belästigung umfasst unter anderem:

  • Hasserfüllte oder ehrverletzende Kommentare
  • Beleidigende, drohende oder entwürdigende Sprache
  • Sexuell anzügliche Nachrichten oder Bilder
  • Diskriminierende Aussagen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion, Sexualität oder körperlichen bzw. psychischen Merkmalen

Konstruktive Kritik ist erlaubt. Persönliche Angriffe, Drohungen oder sexuelle Belästigung überschreiten klare Grenzen und können rechtliche Konsequenzen haben.

Was du sofort tun kannst

Wenn du online angegriffen oder belästigt wirst:

  • Nicht reagieren: Suche keinen Kontakt mit den Angreifenden
  • Blockieren und melden: Nutze die Meldefunktionen der Plattformen
  • Beweise sichern: Screenshots, Nachrichten, Datum und Uhrzeit speichern
  • Sprich darüber: Wende dich an eine Vertrauensperson (z. B. Trainer*in, Team, Umfeld)

Je schneller Inhalte gemeldet werden, desto wirksamer kann gehandelt werden.

Hilfe holen ist Stärke

Online-Belästigung kann die psychische und körperliche Gesundheit belasten. Du musst damit nicht allein bleiben.

Folgende Unterstützungsangebote gibt es:

  • In akuten Situationen Polizei: 117
  • Dargebotene Hand: 143
  • Beratung für Kinder und Jugendliche: 147
  • Vertrauenspersonen in deinem Verein oder Verband
  • Externe Beratungsstellen wie Opferhilfe Schweiz

Du willst mehr wissen?

Alle praktischen Tipps, Checklisten und rechtlichen Hinweise findest du im Ratgeber unten zum Download.

Weiterführende Informationen
Web
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Opferhilfe Schweiz
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Stop Hate Speech
Weiterführende Informationen
Die Dargebotene Hand
Weiterführende Informationen
Pro Juventute
Weiterführende Informationen
Fachstelle Mobbing und Belästigung