Inklusion im Sport

Inklusion im Sport steht für die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller Menschen, mit oder ohne Behinderung. Sportangebote, Strukturen und Umgebungen sind so gestaltet, dass alle aktiv teilnehmen, sich im Vereinsleben engagieren oder als Zuschauer oder Zuschauerin dabei sein können.

Bewegung, Spiel und Sport bieten ideale Möglichkeiten, das gleichberechtigte Miteinander, die Teilhabe aller im jeweils gewünschten Setting zu fördern. Der Sport stärkt die Position von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft, er fördert die körperliche und mentale Gesundheit, stärkt das Selbstvertrauen und generiert Selbstvertrauen.


Inklusion bedeutet, dass alle Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Behinderungen, Herkunft, Religion oder anderen Merkmalen, gleichberechtigt an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben können – also auch im Sport. Inklusion zielt somit darauf ab, Vielfalt wertzuschätzen, Barrieren abzubauen, und allen Menschen unabhängig von ihren individuellen Merkmalen die gleichen Chancen zu bieten. 

Inklusion fokussiert sich dabei

  • auf das selbstbestimmte und gleichberechtigte Gemeinsame statt auf Verschiedensein und Grenzen,
  • auf das gleichwertige Miteinander auf Augenhöhe statt auf Bewertung und Beurteilung.

Inklusion ist zu verstehen als

  • ein Prozess, der das selbstverständliche Miteinander fördert
  • eine Haltung, die das Gemeinsame und den Gewinn für alle durch Vielfalt fokussiert

Inklusion fördert die Entwicklung einer gerechten und nachhaltigeren Zukunft und ist somit ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Verantwortung. Insbesondere der Sport bietet hier wertvolle Möglichkeiten, die Inklusion auf spielerische Art umzusetzen, Barrieren zu überwinden und durch das Erleben von Gemeinsamkeiten das «Wir» zu fördern.

Die Prinzipien der Inklusion sind eng mit anderen wichtigen gesellschaftspolitischen Themen wie beispielsweise Ethik, Frauenförderung oder auch Nachhaltigkeit verbunden.  


  1. Bewusstsein und Sensibilisierung: Durch Aufklärung und Sensibilisierung soll die Akzeptanz und Unterstützung für inklusiven Sport in der Gesellschaft gefördert werden. 

  2. Gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe: Menschen mit Behinderungen sollen die gleichen Chancen haben, an Sportveranstaltungen und Wettkämpfen teilzunehmen wie Menschen ohne Behinderungen. Das gilt für Sportler*innen wie auch für Trainer*innen, Funktionäre resp. Ehrenamtlich Tätige im Verband oder Verein ebenso wie für Zuschauer*innen. 

  3. Barrierefreiheit: Sportstätten und -einrichtungen müssen für alle zugänglich sein, zum Beispiel durch rollstuhlgerechte Zugänge und Umkleiden. Die Barrierefreiheit bezieht sich auch auf die Kommunikation: Mündliche und schriftliche Texte müssen in Medium, Form und Inhalt uneingeschränkt zugänglich sein, so dass sie ohne zusätzliche Hilfe genutzt werden können. 

  4. Gemeinsame Aktivitäten: Inklusive Sportangebote fördern das gemeinsame Training und Spielen von Menschen mit und ohne Behinderungen, wodurch Verständnis und Akzeptanz füreinander gestärkt werden. 

  5. Anpassungen und Unterstützung: Sportprogramme und -veranstaltungen sollten so  gestaltet sein, dass sie die Bedürfnisse aller Teilnehmenden berücksichtigen, z. B. durch angepasste Regeln oder spezielle Betreuung. 


Für Swiss Olympic steht die Würde aller Menschen im Sport an oberster Stelle. Demzufolge setzt sich der Dachverband für den Schweizer Sport aktiv für Inklusion im Schweizer Sport ein. Grundlage dafür bilden das Haltungspapier Inklusion von Swiss Olympic (SOA) und dem Bundesamt für Sport (BASPO) sowie die Ethik-Charta, in welcher das Prinzip der „Gleichstellung für alle“ als erste Maxime aufgeführt ist. 

Inklusion ist bei Swiss Olympic sowohl im Leitbild als auch in der Strategie fest verankert. Swiss Olympic fördert ein sportliches Umfeld, das Vielfalt respektiert und begünstigt und allen Menschen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe im und am Sport ermöglicht. Dazu ist Swiss Olympic im Austausch mit dem BASPO, den nationalen Sportverbänden, den Beauftragten für Inklusion im Sport in den Kantonen und mit den verschiedenen Organisationen im Bereich Sport für Menschen mit Behinderung.

Swiss Olympic nimmt hierbei eine führende Koordinationsrolle ein, um die nationalen Sportverbände und -organisationen für Menschen mit Behinderung sowie die Sportämter der Kantone in der gemeinsamen Zielsetzung und Umsetzung inklusiver Inhalte und Sportangebote gemeisam mit dem Bund zu unterstützen. Swiss Olympic fördert zudem den Aufbau und die Pflege des nationalen Netzwerkes für die Inklusion im Schweizer Sport.

Die Fachstelle Inklusion spielt dabei eine wichtige Rolle: Sie begleitet und berät Mitgliedsverbände und Kantone bei der Umsetzung inklusiver Strukturen und motiviert sie, das Thema aktiv anzugehen – sowohl im Breiten- wie auch im Leistungssport. Doch wie sieht diese Arbeit konkret aus? Welche Fortschritte konnten bereits erzielt werden und wo liegen die grössten Herausforderungen?

Rita Albrecht-Zander, Fachexpertin Inklusion bei Swiss Olympic, gewährt im Gespräch vom Juni 2025 einen Einblick in ihre zweijährige Tätigkeit. Sie berichtet darüber, wie Inklusion im Sport gelebt werden kann, welche Erfolgsgeschichten sie begleiten durfte und welche Hürden auf dem Weg zu einem wirklich inklusiven Schweizer Sport noch zu überwinden sind.

Rita, vor fast zwei Jahren hast du als Expertin in der neu geschaffenen Fachstelle «Inklusion» bei Swiss Olympic angefangen. Wie blickst du auf diese Zeit zurück? Welche Meilensteine und Herausforderungen haben dich besonders geprägt?

Ich blicke dankbar und stolz zurück auf zwei intensive Jahre. Mit der Erkenntnis, dass die bei Swiss Olympic geschaffene Fachstelle elementar ist für eine ganzheitliche Entwicklung der Inklusion im Sportsystem Schweiz. Unser Lead auf strategischer Ebene hat den grossen Vorteil der neutralen Begleitung unserer Mitglieder in diesem sehr komplexen Feld des Sports für Menschen mit Behinderung. In der Koordination mit Verbänden, der beteiligten Sport-Organisationen für Menschen mit Behinderung (MmB) und Sportämtern der Kantone konnten wir wichtige Fortschritte erzielen. Wichtig ist, die Inklusion als eine Haltung und als ein Prozess zu verstehen. Es geht darum, das Gemeinsame zu stärken und Mehrwerte für alle Beteiligten zu schaffen.

Ein Meilenstein ist das hohe Interesse der Verbände. In Anbetracht sehr knapper Ressourcen unserer Mitglieder und der hohen Arbeitsbelastung ist dieses “zusätzliche” Engagement umso wertvoller einzustufen. Hier helfen den Verbänden einerseits die gesprochen Gelder der Kantone, andererseits meine neutrale Rolle und die teilweise sehr intensive Begleitung über Swiss Olympic. Dies animiert viele Verbände, sich an die für sie bisher sehr komplexe Materie Inklusion zu wagen. Bis Juni 2025 wurden 21 Anträge von 18 Verbänden bewilligt, sechs weitere sind in Prüfung. Weitere Meilensteine sind der gezielte Netzwerkaufbau, das Heranführen interessierter Funktionsträger*innen an die Thematik, die neue -Informationsplattform Inklusion auf der SOA-Website, erste Massnahmen zur digitalen Barrierefreiheit sowie persönliche Austauschgefässe wie das erstes ERFA-Meeting Inklusion mit über 50 Teilnehmenden aus Verbänden und Kantonen zur Förderung von Synergien und gegenseitigem Lernen.

Die grösste Herausforderung ist das komplexe System an Sport-Organisationen für MmB mit seinen vielen Ebenen und Akteur*innen. Es braucht Zeit, um die Strukturen zu verstehen, Unsicherheiten zu adressieren sowie gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und neue Kommunikations- und Umsetzungswege aufzubauen.

Warum ist das Thema «Inklusion im Sport» aus deiner Sicht so wichtig – für den Sport selbst und für die Gesellschaft insgesamt?

Sport verbindet Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Einschränkungen und vermittelt zentrale Werte wie Fairness, Respekt und Teamgeist. Im und mit Sport gelingt es vielfach, inklusive Herausforderungen auf spielerische Art zu meistern. Durch die gemeinsame Freude an Bewegung und das Miteinander rücken Unterschiede in den Hintergrund.
Dem Sport obliegt eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Er hat Vorbildfunktion, vereint Menschen, baut Barrieren ab, fördert Gesundheit, Zughörigkeit, gegenseitiges Verständnis und Zusammenhalt. So trägt er Schritt für Schritt zu einer inklusiveren Gesellschaft bei.

Swiss Olympic bietet verschiedene Förderangebote im Bereich Inklusion an. Wie profitieren Verbände konkret davon, und welche Erfolge zeigen sich bisher?

Swiss Olympic unterstützt die Verbände mit drei gezielten Förderpaketen: Förderung 1 und 2 umfassen finanzielle Mittel für inklusive Projekte und für Sport-Grossanlässe mit Inklusionscharakter. Die Verbände nutzen diese Mittel für nachhaltige Massnahmen in Aus- und Weiterbildung, Kommunikation und der Entwicklung inklusiver Angebote. Dabei unterstützen die Sport-Organisationen für MmB die Verbände, um interne Kompetenzen aufzubauen. Grosse Anlässe, die in den kommenden Jahren in der Schweiz stattfinden, bieten zudem Chancen, die Inklusions-Legacy national und international zu stärken.

Förderung 3 ermöglicht zehn grossen Verbänden, die Mittel zudem für den strukturellen Aufbau - in Form von Projektleitungen Inklusion - einzusetzen. Als zentrale Ansprechperson für Inklusion im Verband fungieren sie als Schnittstelle top down in ihren regionalen und lokalen Strukturen, sowie bottom up zur SOA-Fachstelle Inklusion, zu den Sport-Organisationen für MmB und Projektleitungen Inklusion anderer Verbände. Wenn Verbände Menschen mit Behinderung in den Inklusions-Teams und -Leitungen einbinden können, so lernen sie gegenseitig von den jeweiligen Erfahrungen und Bedürfnissen. Ein weiterer wichtiger Hebel ist die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Gemeinsam mit den Sportämtern werden regionale und lokale Ansätze zur nachhaltigen Umsetzung entwickelt.

Erste Erfolge der Inklusionsförderung zeigen sich bereits: Swiss Tennis thematisierte Inklusion am Tennis Forum 2025, viele Verbände waren an der Swiss Ability der Messe Luzern präsent, Swiss Athletics lancierte die Kampagne «Together on Track», der Schweizerische Handball-Verband setzt seit April 2025 ein inklusives Medienteam ein und plant inklusive Workshops zum Einbinden weiterer interessierter Vereine in die TogetherLeague, der Hängegleiter-Verband ermöglicht das selbstständige Gleitschirmfliegen im Rollstuhl und Swiss Rowing integriert den kantonalen Koordinator Sport und Inklusion im Projektteam des Grossevents LUCERNE Regatta. Diese Beispiele zeigen, was möglich ist. Wichtig ist, dass wir mutig sind und mit offenem Mindset anfangen bzw. bereits Bestehendes weiterentwickelnass wir miteinander reden, voneinander lernen und uns kontinuierlich verbessern.

Welche langfristigen Ziele verfolgt Swiss Olympic mit dem Projekt «Inklusion im Sport»?

Wir wollen den Schweizer Sport als Ganzes inklusiv gestalten. Das bedeutet, dass Verbände und alle Akteur*innen eine inklusive Haltung vorleben und ihre Strukturen und Prozesse entsprechend ausrichten. Das Haltungspapier von SOA und BASPO sowie das der KKS geben hierfür wichtige Impulse. Langfristig soll Inklusion gemeinsam dem BASPO und der KKS nachhaltig in der Sportlandschaft verankert werden. Ziel ist, dass Verbände und Vereine für alle Menschen ein breites Angebot vor Ort bereitstellen, damit alle mitmachen können im gewünschten Setting und unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen.

Welche Bedeutung haben Verbände und Vereine bei der Umsetzung inklusiver Strukturen, und wo siehst du noch ungenutztes Potenzial?

Verbände und Vereine sind zentrale Akteur*innen: Verbände koordinieren, Vereine setzen an der Basis um. Eine enge Abstimmung und klare Kommunikation zwischen diesen Ebenen sind entscheidend. Die hohe Inklusions-Affinität der oftmals ehrenamtlich Engagierten sowie das Einbeziehen der Möglichkeiten über die Kantone sind zudem zentrale Erfolgsfaktoren.

Noch nicht ausgeschöpft ist das Potenzial, Wissen besser zu teilen und Synergien zu nutzen. Häufig fehlt den Verbänden der Überblick überbestehende Angebote oder es werden Parallelsysteme entwickelt. Die gegenseitige Akzeptanz im Bereich der Sport-Organisationen für MmB, der proaktive Umgang des sich derzeit verändernden Sportsystems und die Zusammenarbeit unter den Verbänden möchte ich weiterentwickeln. Wenn persönliche Interessen in den Hintergrund rücken und wir gemeinsam handeln, wird Inklusion langfristig zur Selbstverständlichkeit.


Das Angebot der Sportorganisationen für Menschen mit Behinderung (MmB) ist sehr vielfältig. Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die verschiedenen Akteurinnen und Akteure in diesem Bereich. Diese unterscheiden sich nicht nur in ihren Strukturen, sondern auch in ihren spezifischen Angeboten für Menschen mit Behinderung. Immer mehr Sportverbände verfügen zudem über eigene Verantwortliche für Inklusion.

Ansprechperson der jeweiligen Sportorganisation für Menschen mit Behinderung.

Swiss Olympic: Unterstützt als Dachverband des Schweizer Sports seine Mitglieder beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung der Inklusion in den Sportverbänden und -organisationen.

Bundesamt für Sport und die Konferenz der kantonalen Sportbeauftragten: Unterstützen die Fachstelle Inklusion von Swiss Olympic in der inklusiven Sportförderung.

Swiss Paralympic: Organisiert und finanziert die Teilnahmen der Schweizer Sportler*innen mit Behinderung an den Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Gemeinsam mit PluSport und der Schweizer Paraplegiker Vereinigung SPV/Rollstuhlsport Schweiz ist Swiss Paralympic im Bereich Para-Leistungssport aktiv, um optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. PluSport und SPV sind die Trägerverbände von Swiss Paralympic und gründeten diese mit dem Ziel den nationalen Behindertensport zu fördern.

IG Sport+Handicap: Die Interessengemeinschaft ist ein Zusammenschluss von PluSport, Procap Sport und der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (Rollstuhlsport Schweiz). Sie setzt sich dafür ein, die Förderung und Umsetzung der Gleichstellung im Sport für Menschen mit Behinderung zu bündeln und Synergien zu nutzen.

PluSport: Ermöglicht Menschen mit Behinderungen den Zugang zu vielfältigen Sport- und Bewegungsangeboten – vom Breitensport bis hin zum Spitzensport. Neben den Sportangeboten in Form von Clubs und Camps unterstützt PluSport im Rahmen interessierte Sportorganisationen im Bereich Bildung.

SPV/Rollstuhlsport Schweiz: Rollstuhlsport Schweiz (RSS) ist die Abteilung für Rollstuhlsport innerhalb der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV). Sie fördert den Para-Leistungssport durch Training, Wettkämpfe, Nachwuchsförderung sowie die Ausbildung von Trainer*innen. Im inklusiven Breitensport engagiert sie sich in den Bereichen Ausbildung, Clubs, Kurse, Sportgerätevermietung, Training sowie Sporttage und -events.

Procap Sport: Bietet Breitensportangebote in den Bereichen Ausbildung, Sportgruppen, Sporttage und -events an und hat zudem ein breites Ferien- und Kulturangebot.

Swiss Deaf Sport: Bietet gehörlosen und schwerhörigen Menschen oder Cochlea-Implantat (CI)-Träger*innen Sportangebote im Leistungs-, Breiten- und Nachwuchssport. Aufgrund der Kommunikationsbarrieren, der eigenen Sprache und Kultur der Gehörlosen bestehen eigenständige Strukturen, etwa für die Deaflympics, Welt- und Europameisterschaften. Im Breitensport stehen Angebote der Gehörlosen-Vereine, Sporttage, Sportcamps und Ausbildungsformate für Trainer*innen zur Verfügung.

Special Olympics Switzerland: Fördert den Sport für Menschen mit geistiger Behinderung und organisiert zahlreiche lokale bis nationale Wettbewerbsformate in einer Vielzahl von Sportarten.

Swiss Inclusive Sport: Der 2024 neu gegründete Verein (als Ausgliederung aus Special Olympics Switzerland) begleitet inklusive Breitensport-Angebote wie Schulungen, Beratung oder die Umsetzung von Sportangeboten für Gemeinden, Kantone, Sportveranstalter und den Schulsport.


Die UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK > Link) ist in der Schweiz seit 2014 in Kraft. Artikel 30, Absatz 5 der UN-Behindertenkonvention betont das Recht von Menschen mit Behinderungen, gleichberechtigt mit anderen am kulturellen Leben teilzunehmen, wie auch an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten. Dies schliesst den Zugang zu Veranstaltungen und Dienstleistungen ein. 

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG > Link) bildet bereits seit 2004 eine wichtige Rechtsgrundlage. Zweck der UNO-BRK und des BehiG sind es, den gleichberechtigten Genuss der Menschenrechte und der Grundfreiheiten aller Menschen mit Behinderung zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten sowie die Achtung ihrer Würde zu stärken. Der Bund, die Kantone und die Gemeinden sind verpflichtet, die UNO-BRK und das BehiG umzusetzen.