Marco Odermatt wurde im olympischen Riesenslalom von seinem Nachfolger um 0,58 Sekunden geschlagen, sicherte sich jedoch bei den Winterspielen 2026 bereits seine dritte Medaille – nach Silber im Team‑Kombinationswettbewerb und Bronze im Super‑G. Damit ist er der erste Schweizer Alpinathlet, der insgesamt vier olympische Medaillen vorweisen kann. Bei den Frauen hat nur Vreni Schneider mehr, nämlich fünf.
Mit Loïc Meillard schaffte es ein zweiter Schweizer auf das Podest. Für den Westschweizer gibt es wie schon im Vorjahr an der WM die Bronzemedaille. Es ist seine zweite in Bormio nach dem Gewinn von Silber in der Team-Kombination mit Marco Odermatt.
Auf den ersten vier Rängen gab es in der Entscheidung keine Verschiebungen. So landete Thomas Tumler trotz der drittschnellsten Zeit im zweiten Durchgang auf dem guten, aber undankbaren 4. Platz. Am Ende fehlten dem WM-Zweiten von Saalbach 28 Hundertstel zu Bronze.
Nicht ganz mit den Schnellsten mithalten konnte Luca Aerni. Der Berner machte in der Entscheidung drei Plätze gut und fuhr auf Schlussrang 18.