Wenig fehlte und die Schweiz hätte am Freitag die nächste Medaille bejubeln können: Im Snowboardcross sorgte Noémie Wiedmer für Furore, landete am Ende aber auf dem undankbaren vierten Rang. Die erst 18-Jährige überzeugte bereits am Morgen im Qualifikationslauf mit der drittschnellsten Zeit. Am Nachmittag setzte sich Wiedmer im Achtel-, Viertel und Halbfinale souverän durch und fuhr im Finale lange um die Medaillen mit. Als Erste gestartet fiel die Berner Oberländerin im Finallauf aber noch zurück und verpasste den dritten Rang nur ganz knapp. Dennoch darf Noémie Wiedmer stolz sein auf eine fantastische Leistung, die ganz hoch einzustufen ist.
Für die weiteren Schweizerinnen endete der Wettkampf bereits früher: Aline Albrecht und Anouk Dörig mussten im Achtelfinale die Segel streichen, Sina Siegenthaler schied im Viertelfinale aus.