Foto: BASPO / Ueli Känzig
Foto: BASPO / Ueli Känzig

Swiss Olympic zeichnet erstmals Forschungsinstitutionen und Leistungszentren aus

Swiss Olympic hat erstmals die beiden Labels «Swiss Olympic Research Center» und «Swiss Olympic Performance Center» vergeben. Am Freitag wurden sechs herausragende Forschungsinstitutionen und drei Leistungszentren ausgezeichnet. Damit will Swiss Olympic die sportwissenschaftliche Forschung und die Leistungsentwicklung im Schweizer Spitzensport weiter stärken.

Die Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen (EHSM), die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL), die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), die Fachhochschule Graubünden (FHGR), die Universität Lausanne (UNIL) sowie On your marks (OYM) in Cham: Diese sechs Institutionen sind von Swiss Olympic am Freitag mit dem neuen Label «Swiss Olympic Research Center» ausgezeichnet worden. Drei Institutionen, die EHSM, OYM und der Service Sport Santé UNIL+EPFL (SSUE) – eine gemeinsame Institution der UNIL und der EPFL – erhielten zudem das Label «Swiss Olympic Performance Center». Damit würdigt Swiss Olympic die Arbeit dieser Institutionen als Leistungszentren, die Schweizer Spitzenathletinnen und -athleten in ihrer ganzheitlichen Entwicklung unterstützen. Zwei weitere Institutionen, die ETH Zürich und der InnHub La Punt, haben sich ebenfalls von Beginn an zur Mitarbeit im Netzwerk bekannt, ohne derzeit eines der Labels zu tragen.

Neues Kompetenznetzwerk für den Schweizer Spitzensport

Mit der Vergabe der neuen Labels schafft Swiss Olympic ein Kompetenznetzwerk im Bereich Leistungsentwicklung im Spitzensport. «Dieses Netzwerk fördert den Austausch zwischen Forschung und Praxis und wird dazu beitragen, die sportwissenschaftliche Forschung sowie die Trainingsbedingungen im Schweizer Spitzensport weiter zu optimieren», sagt David Egli, Leiter der Abteilung Sport und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Olympic.

Anders als bei den bestehenden Swiss Olympic Labels für Schulen und sportmedizinischen Zentren steht bei den «Research Center» und «Performance Center» die institutionenübergreifende Zusammenarbeit im Vordergrund. Die ausgezeichneten Institutionen verpflichten sich zu einem regelmässigen Austausch, zur gemeinsamen Weiterentwicklung und zur Zusammenarbeit bei der Beschaffung von finanziellen Mitteln.

Ein zentrales Element des neuen Netzwerks bildet das «Development Board». Dieses setzt sich aus sieben Vertretern der ausgezeichneten Institutionen sowie Mitarbeitenden von Swiss Olympic zusammen. Als gemeinsame Austausch- und Koordinationsplattform identifiziert, prüft und priorisiert das Gremium relevante Forschungsthemen und -projekte für den Schweizer Leistungssport und unterstützt deren Umsetzung.

23.
Oktober
2026