Die Global Alliance for Female Athletes (GAFA) setzt sich dafür ein, Athletinnen weltweit Zugang zu wissenschaftlich fundierten, medizinisch geprüften und praxisnahen Informationen zu Gesundheit und Leistungsentwicklung zu ermöglichen. Durch die Zusammenarbeit von Expert*innen aus den Bereichen Sportmedizin, Sportwissenschaft, Forschung und Athlet*innenbetreuung sollen Erkenntnisse schneller entwickelt, geteilt und in die Praxis umgesetzt werden.
Vergangene Woche ist auch Swiss Olympic der GAFA beigetreten – zusammen mit fünf weiteren internationalen Sportorganisationen: dem Kanadischen Olympischen Komitee und dem Kanadischen Paralympischen Komitee, dem Französischen Institut für Sport, Expertise und Leistung (INSEP), dem Deutschen Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) sowie dem Japanischen Zentrum für Hochleistungssport und dem Japanischen Sportrat. Damit macht die Allianz einen bedeutenden Schritt auf ihrem Weg, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Athletinnen weltweit langfristig zu verbessern. Die sechs neuen Mitglieder verstärken das Netzwerk, dem bereits das Australische Institut für Sport, das Britische Institut für Leistungssport (UKSI), High Performance Sport New Zealand (HPSNZ) sowie das Olympische und Paralympische Komitee der Vereinigten Staaten (USOPC) angehören.
Mit dem Beitritt zur Allianz bringt Swiss Olympic seine Erfahrungen und Arbeiten im Bereich «Frau und Spitzensport» ein und profitiert gleichzeitig vom internationalen Wissensaustausch.
«Als Dachverband des Schweizer Sports und Nationales Olympisches Komitee setzt sich Swiss Olympic seit mehreren Jahren für bessere Bedingungen für Sportlerinnen ein. Die Zusammenarbeit mit der GAFA ermöglicht uns, unser Wissen weiterzugeben und gleichzeitig von den Erfahrungen der Mitglieder aus anderen Ländern zu profitieren. Gemeinsam treiben wir die Weiterentwicklung dieses Themas auf internationaler Ebene voran. So tragen wir dazu bei, dass Sportlerinnen ihr volles Potenzial in einem Umfeld ausschöpfen können, das leistungsfördernd und sicher zugleich ist. Davon profitieren auch Trainer*innen und Sportorganisationen», sagt Ruth Metzler-Arnold, die Präsidentin von Swiss Olympic.