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Wenn Olympische Spiele in den Alltag einfliessen

Zwei Jahre nach den Olympischen Sommerspielen ist das Vermächtnis in Paris an zahlreichen Orten und in vielen Bereichen spürbar. Das zeigt sich in der französischen Hauptstadt an verschiedenen Beispielen.

Die Olympischen Spiele sind nicht vorbei, wenn die letzten Medaillen vergeben und die Athletinnen und Athleten abgereist sind. Vielmehr sollen die Spiele langfristige, positive Auswirkungen auf die Menschen am Austragungsort haben. Das ist das Ziel des Internationalen Olympischen Komitees IOC und des jeweiligen Organisationskomitees. Wie es scheint, ist das nach den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024 in vielen Bereichen gelungen.

Vor einigen Tagen hat die Schweizer Wasserspringerin Michelle Heimberg an der Europameisterschaft die Silbermedaille gewonnen. Die Wettbewerbe fanden im Centre Aquatique Olympique in Saint-Denis statt. In dieser Woche wetteifern am gleichen Ort die Schwimmerinnen und Schwimmer um Noè Ponti und Roman Mityukov um EM-Medaillen. Das Wassersportzentrum, das für die Olympischen Spiele 2024 gebaut wurde, wird weiter für den Leistungssport genutzt. Doch das Centre Aquatique Olympique steht seit 2025 auch der Bevölkerung zur Verfügung und wird heute ganz selbstverständlich auch von den Einwohnerinnen und Einwohner von Paris besucht. Damit erinnert die Anlage nicht nur an die Olympischen Spiele 2024, sondern sie wurde genauso Teil des täglichen Lebens für die Menschen in der Umgebung.

Auch an anderen Orten ist das Vermächtnis von Paris 2024 sichtbar. Die Seine, deren Wasser und Ufer für die Spiele umfassend aufgewertet wurden, soll dauerhaft als öffentlicher Lebensraum und auch zum Schwimmen genutzt werden können. In Seine-Saint-Denis sind neue Wohnungen und Sportmöglichkeiten entstanden – etwa durch die Umwandlung des olympischen Dorfs in ein lebhaftes, neues Quartier. Gleichzeitig haben die Spiele Impulse für mehr Bewegung, Inklusion und Barrierefreiheit gesetzt.

Paris 2024 zeigt damit, wie Olympische und Paralympische Spiele Entwicklungen beschleunigen können, die langfristige, positive Auswirkungen haben. Die Spiele dauern wenige Wochen – ihre Wirkung kann – wenn richtig umgesetzt - weit darüber hinausreichen.

Weiterführender Artikel auf der Website des IOC.

11.
August
2026