Anlässlich einer Medienkonferenz hat Sportminister Martin Pfister die Botschaft des Bundesrats präsentiert, die er dem National- und dem Ständerat im Hinblick auf die Beratungen zur Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 unterbreitet. Darin sichert er Switzerland 2038 seine Unterstützung zu (siehe Medienmitteilung des Bundes). Swiss Olympic nimmt diesen Entscheid mit grosser Freude auf. Der Entscheid stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein für das Projekt dar und sendet ein sehr positives Signal im Hinblick auf die nächsten politischen Schritte. «Mit diesem Entscheid des Bundesrats erhält Switzerland 2038 nun auch die so wichtige und klare Unterstützung der Landesregierung. Das zeigt, wie überzeugend das Projekt auf Sport, Politik und Gesellschaft wirkt und wie Switzerland 2038 alle hinter einer gemeinsamen Vision vereint, die den Schweizer Sport nachhaltig stärkt und kommende Generationen inspiriert», sagt Ruth Metzler-Arnold, Präsidentin von Swiss Olympic.Switzerland 2038 wurde von den Schweizer Wintersportverbänden initiiert, wird von allen nationalen Sportverbänden mitgetragen und geniesst die Unterstützung von 14 Städten und zehn Kantonen, die sich frühzeitig und klar hinter das Projekt gestellt haben. Auch in der Bevölkerung geniesst die Kandidatur viel Zustimmung: Laut einer Studie von gfs.bern sprechen sich 61 % der Befragten für Switzerland 2038 aus.
Politische Entscheide bis Ende 2026 erwartet
Nachdem nun auch der Bundesrat mit seiner Botschaft seine positive Haltung zu den Ambitionen der Schweizer Kandidatur ausgedrückt hat, beginnt die nächste Phase. In dieser folgt die parlamentarische Beratung im National- und Ständerat. Die beiden Kammern werden ihre Entscheide in der Herbst-, respektive der Wintersession 2026 fällen. Die Stellungnahme des Kandidaturvereins zum heutigen Bunderatsentscheid sowie weitere Informationen zu Switzerland 2038 finden sich auf der Website des Vereins.