European Championships: Swiss Olympic erörtert die neue Situation gemeinsam mit dem Kandidaturverein

Nachdem sich der Bundesrat gegen die finanzielle Unterstützung der Kandidatur für European Championships 2030 in der Schweiz ausgesprochen hat, wird Swiss Olympic zusammen mit dem Kandidaturverein das weitere Vorgehen prüfen.

Der Bundesrat hat sich an seiner heutigen Sitzung gegen die finanzielle Unterstützung der Kandidatur für European Championships 2030 in der Schweiz ausgesprochen. Swiss Olympic hat diesen Entscheid mit grossem Bedauern zur Kenntnis genommen. «Auf dem Weg zur Durchführung von Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2038 in der Schweiz sollten die European Championships den Auftakt zu einem Jahrzehnt des Schweizer Sports darstellen und dafür sorgen, dass die Schweiz sowohl für die Sommer- als auch die Wintersportverbände einen Multisport-Grossanlass ausrichtet, der nachhaltige Impulse für den Sport und unser Land setzt», sagt Swiss-Olympic-Präsidentin Ruth Metzler-Arnold. Das Sportparlament, die Mitgliederversammlung von Swiss Olympic, hatte diesem Vorgehen im November 2025 sehr deutlich zugestimmt und die finanziellen Mittel für die European-Championships-Kandidatur gesprochen.

Swiss Olympic hat auch die Reaktion des Kandidaturvereins auf den heutigen Bundesratsentscheid zur Kenntnis genommen. Dieser spricht von einem Rückschlag für das Projekt - aber auch davon, zu prüfen, ob alternative politische und institutionelle Wege möglich sind, um den European Championships die finanzielle Unterstützung des Bundes zu sichern. «Swiss Olympic wird nun mit dem Kandidaturverein die Situation erörtern und das weitere Vorgehen besprechen», sagt Ruth Metzler-Arnold. Für die Präsidentin von Swiss Olympic zeigt der Entscheid des Bundesrats, wie wichtig es ist, eine umfassende Strategie für Sportgrossveranstaltungen in der Schweiz zu erarbeiten und eine entsprechende Koordinationsstelle bei Swiss Olympic anzusiedeln.

20.
Mai
2026