Am Finaltag trafen Athlet*innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Leistungsklassen aufeinander. Neben dem Finalspiel im Rollstuhlbasketball standen auch Nachwuchs- sowie Elitewettkämpfe auf dem Programm. Diese Kombination schafft Nähe zwischen den Sportarten sowie gegenseitige Akzeptanz unter den Athlet*innen und macht die verbindende Kraft des Sports unmittelbar erlebbar.
Swiss Cup als inklusives Basketballfest
Im Zentrum stehen die Menschen hinter den Leistungen. Rolf Köpfli, Captain der Rolling Rebels, hebt hervor, wie besonders die gemeinsame Bühne mit dem Regelsport ist. Sie erhöht die Sichtbarkeit des Rollstuhlbasketballs, schafft Aufmerksamkeit und eröffnet neue Perspektiven für diese Sportart in der Schweiz.
Auch Rita Albrecht-Zander, Fachspezialistin Inklusion bei Swiss Olympic, betont die Bedeutung des inklusiven Ansatzes. Ergänzend zum Wettkampfprogramm fand ein Workshop zum Thema Inklusion statt, in dem sich Athlet*innen, Verbände und weitere Beteiligte über die praktische Umsetzung im Sport austauschten. Solche Formate fördern den Dialog, bauen Berührungsängste ab und stärken das gegenseitige Verständnis.
Inklusion wurde auch abseits des Spielfelds erlebbar. In einem Side Event mit Emile Terrettaz, Athlet von Special Olympics, konnten Teilnehmende gemeinsam Sport treiben und neue Perspektiven gewinnen. Emile erklärt, dass solche Begegnungen sehr wertvoll sind und gemeinsames Spielen unabhängig von individuellen Voraussetzungen viel Freude auslöst.
Fördergefäss Inklusion von Swiss Olympic
Die gemeinsame Austragung des Swiss Cup ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Inklusion konkret gelebt werden kann. Swiss Olympic unterstützt inklusive Engagements der nationalen Regelsportverbände systematisch über drei Fördergefässe. Dazu gehören die Förderung inklusiver Projekte, die Unterstützung von Sportgrossanlässen mit Inklusionscharakter sowie die strukturelle und inhaltliche Begleitung grosser Sportverbände, die langfristig wirksame Inklusionsprojekte entwickeln, ausbauen und umsetzen. Ergänzend dazu bietet die Fachstelle Inklusion spezifische Beratung, inhaltliche Koordination und Entwicklung des nationalen Netzwerks, Know-how-Transfer sowie Good Practice schweizweit. Dafür arbeitet die Fachstelle eng zusammen mit Mitgliedsverbänden, BASPO, Kantonen und Sport-Organisationen für Menschen mit Behinderung.