Im September 2024 präsentierte eine vom Bundesrat eingesetzte Expert*innengruppe Sparvorschläge, um den Bundeshaushalt zu entlasten. Im Rahmen des sogenannten Entlastungspakets 27 sollten auch die Mittel für die Sportförderung ab 2027 in den Bereichen Sportinfrastruktur und Unterstützung von wiederkehrenden, internationalen Sportanlässen gekürzt werden - um über 17 Millionen Franken jährlich. Zusammen mit den Sportverbänden und den Partnerorganisationen setzte sich Swiss Olympic im darauffolgenden politischen Prozess vehement gegen diese Einsparungen ein, die den Schweizer Sport in seiner Breite und Vielfalt hart getroffen hätten.
Dieser Einsatz zeigte Wirkung: Nach den letzten Beratungen und Abstimmungen zum Entlastungspaket im National- und Ständerat in der Frühlingssession steht fest, dass das Parlament auf die Einsparungen in der Sportförderung verzichtet. Im Namen des Schweizer Sports ist Swiss Olympic über diese Entscheide sehr froh. Diese zeigen, dass das Parlament die Wichtigkeit einer nachhaltigen Sportförderung und den Wert des Sports als Ganzes erkennt. Swiss Olympic dankt allen Verbänden und Parlamentarierinnen und Parlamentariern, die Swiss Olympic auf diesem Weg unterstützt haben.
Mit Blick auf die angespannte Finanzlage des Bundes ist Swiss Olympic bewusst, dass der Einsatz für genügend Mittel in der Sportförderung kontinuierlich fortgesetzt werden muss. Die zahlreichen Medaillengewinne der Schweizer Athletinnen und Athleten zuletzt an den Olympischen und Paralympischen Winterspielen in Milano Cortina, die vielen Schweizer Topresultate im Weltcup, an Welt- und Europameisterschaften und auch im Nachwuchsbereich unterstreichen, dass diese Mittel wertvoll eingesetzt sind und grosse Wirkung entfalten.