Nach dem Sieg gegen Tschechien am Freitag, 6. Februar 2026, begaben sich die Spielerinnen des Schweizer Frauen-Eishockeynationalteams aufgrund eines bestätigten Norovirus-Falls bei einer Spielerin vorsorglich in Isolation. Bis Samstagmorgen traten weder bei weiteren Spielerinnen noch bei Mitgliedern des Staffs Krankheitssymptome auf. Die betroffene Spielerin zeigte bereits seit Freitagvormittag keine Anzeichen einer Erkrankung mehr. Sie war seit Ankunft im Olympischen Dorf in einem Einzelzimmer untergebracht und seit Beginn der Symptome isoliert vom Team. Als zusätzliche Vorsichtsmassnahme nahm das Frauennationalteam nicht an der gestrigen Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Stadion San Siro teil.
Da zum Zeitpunkt des Anpfiffs gegen Kanada mehr als 48 Stunden seit dem letzten Kontakt mit der betroffenen Spielerin vergangen sein werden und bis dahin keine weiteren Symptome im Team festgestellt wurden, kann das zweite Gruppenspiel wie geplant durchgeführt werden. «Damit ist die Inkubationszeit verstrichen. Durch das sofortige Reagieren sowie die umgehende Isolation der betroffenen Spielerin und des Teams konnte die potenzielle Infektionskette frühzeitig unterbrochen werden. Aus medizinischer Sicht bestehen derzeit keine Bedenken gegen die Durchführung der Partie, sofern keine weiteren Spielerinnen Symptome zeigen», bestätigt Hanspeter Betschart, Chief Medical Officer Swiss Olympic Team.
In Absprache mit der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF), dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) sowie dem Internationalen Eishockeyverband (IIHF) bestehen aus medizinischer Sicht keine Einwände gegen die Durchführung der Partie.