Die SRG überträgt durchschnittlich rund 9’000 Stunden Live-Sport pro Jahr – rund 30 verschiedene Sportarten finden regelmässig live im Fernsehen, in Livestreams und im Radio statt. Mit einem halbierten Budget wäre das nicht mehr möglich. Werbung und Sponsoring decken im Schnitt nur 10 bis 20 Prozent der Kosten. Eine Folge wäre, dass gewisse Sportarten nicht mehr produziert werden und andere ins Pay-TV abwandern. Sport lebt jedoch von Sichtbarkeit – weniger Sichtbarkeit führt zu weniger Sponsoren, weniger Nachwuchs und schliesslich zu weniger Sport.
Am 8. März 2026 geht es auch um die Zukunft des Schweizer Sports und nicht «nur» um eine abstrakte Gebührendiskussion. Wird die SRG halbiert, verliert der Sport seine Bühne, Sponsoren ihr Publikum, Sportarten ihre Sichtbarkeit. Wir verbinden grosse und emotionale Sportmomente mit den Übertragungen von Sportereignissen der SRG. Diese Momente sind Teil unseres kollektiven Gedächtnisses, sie prägen Generationen von Sportfans und bewegen uns im wahrsten Sinn des Wortes.
Grossanlässe wie das Lauberhorn, die Tour de Suisse oder Weltklasse Zürich ziehen jedes Jahr hunderttausende Gäste an. Davon profitiert auch das lokale Gewerbe, die Hotellerie und der Tourismus. Fällt die Übertragung im Free-TV weg, verlieren solche Sportanlässe und Sportarten Reichweite, Sponsoren sowie Attraktivität. Die SRG-Halbierungsinitiative gefährdet nebst dem Sport auch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor sowie Momente der nationalen und teilweise internationalen Strahlkraft.
Die SRG macht Leistungen sichtbar, schafft Identifikation, verbindet Regionen und Generationen und ermöglicht Erlebnisse, die weit über den Sport hinausstrahlen.
Daher engagiert sich der Sport hier im Abstimmungskampf: Wer den Sport liebt, sagt NEIN zur SRG-Halbierungsinitiative.