25. August 2010, corsin.caluori

Die Suche nach der optimalen Gigathlon-Strecke

Bereits vor dem diesjährigen Gigathlon habe ich anhand von Karten und mit besonderem Augenmerk auf logistische Herausforderungen ein erstes Konzept für den Gigathlon 2011 erstellt. Dann machte ich mir auf zwei Biketouren ein erstes Bild der (noch geheimen) Region, in welcher der nächste Gigathlon stattfinden soll. Am vergangenen Wochenende haben wir nun zusammen mit 25 Ressortleitern auf der Testtour die Strecke des Gigathlon 2011 «auf und mit Herz und Nieren» geprüft.


Projektleiter Corsin Caluori (rechts) bespricht mit Ressortleiter «Bike»
Simone Righenzi mögliche Routenvarianten

Die Testtour ist immer wieder ein Highlight im Gigathlon-Kalender. Dabei geht es nicht nur darum, verschiedene Varianten zu prüfen und möglichst viele Eindrücke und Bilder von der Strecke zu sammeln, sondern auch darum, den ehrenamtlich arbeitenden Ressortleiterinnen und -leitern etwas zurückzugeben. Sie werden jeweils an dieses Weekend eingeladen. Auf der Testtour haben auch sie für einmal Zeit, den speziellen Gigathlon-Spirit richtig zu geniessen, und es kommt jedes Mal eine grosse Vorfreude auf den nächsten Gigathlon auf. 

Die Ressortleiter sind ein buntes Völkchen, und nicht jeder hat eine Spezialdisziplin. So ist es interessant, die verschiedenen Feedbacks vom Inline-Crack über die Hobbyschwimmerin bis zum Supporter zu sammeln. Da gabs vorab schon das eine oder andere «das chasch nid mache!» sowie grosse Begeisterung und Freudenjuchzer unterwegs.

Jetzt, nachdem wir uns einen Überblick über die Strecke und die «gefühlte Länge» verschafft haben, geht es darum, die Strecke zu verfeinern und das Konzept etwas anzupassen und zu optimieren. Gewisse Abschnitte müssen noch etwas gekürzt oder entschärft werden – bei anderen haben wir die berühmte Qual der Wahl, die attraktivste aus mehreren möglichen Routen auszuwählen.

Die Testtour hat mir persönlich gezeigt: Der Gigathlon 2011 wird wunderschön und einmalig. Aufgrund der Topografie und des Gesamtkonzepts wird es aber auch ein physisch harter Gigathlon, auf den sich eine spezifische Vorbereitung lohnen wird.

Corsin Caluori trägt seit dem Gigathlon 2009 als Projektleiter die Gesamtverantwortung, nachdem er 2007 bereits Bereichsleiter Strecke und davor in verschiedenen anderen Funktionen für den Gigathlon tätig war. Das Debut als Gigathlon-Teilnehmer hat er bisher noch nicht gegeben. Der 33-jährige Zürcher Oberländer ist studierter Maschineningenieur, ehemaliger Spitzen-OL-Läufer und seit 2005 für Swiss Olympic tätig.

Weitere Details und die Ausschreibung zum Gigathlon 2011 werden am Kick-Off Event Anfangs November 2010 bekannt gegeben.

www.gigathlon.ch

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Kategorien: Gigathlon

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