Am Sonntag 31. Juli fand in London der MTB-Testevent für die Olympischen Sommerspiele 2012 statt. Katrin Leumann, MTB-Europameisterin 2010, erzählt uns ihre Erfahrungen und Einschätzung zu einem Kurs, der viel Spannung verspricht.
Swiss Cycling folgte der Einladung des Veranstalters und reiste mit drei Elite Herren und drei Elite Frauen nach London zum Testrennen auf der MTB-Olympiastrecke. Die erste Streckenbesichtigung erfolgte am Samstag.

Bild: www.universalbikeracing.com
Für die Zuschauer ist die Strecke sehr gut angelegt. Vom Inneren der Runde hat man einen idealen Überblick und man kann fast das ganze Rennen mitverfolgen. Die Strecke ist in einem Kessel angelegt, was für die Fahrer ein ständiges Auf und Ab bedeutet. Die eher kurzen Aufstiege sind meistens im Zick-Zack geführt und daher nicht wirklich steil. Es ist jedoch nicht immer einfach die Kurven sauber zu fahren und selten kann man den ganzen Schwung mitnehmen. Zudem sind immer wieder fahrbare Steinstufen eingebaut, die den Rhythmus erneut brechen.

Bild: www.universalbikeracing.com
Die Abfahrten wurden durch sogenannte «Rockgardens» etwas technisch gestaltet, denn vom Gelände her gibt es keine natürlichen anspruchsvollen Stellen. Die Strecke darf aber nicht unterschätzt werden, denn mit dem losen Untergrund und den vielen Kurven sind bei aufkommender Müdigkeit schnell ausschlaggebende Flüchtigkeitsfehler passiert.
Rennbericht auf der Website Swiss Cycling