Ohrenbetäubender Lärm, tosender Applaus, etwas kann ich schon vorweg nehmen: Die Stimmung am Super10Kampf 2010 war grossartig. Allerdings war es nicht allzu schwer, mich zu beeindrucken, da ich mich sehr für Sport interessiere. Ich fand die Show phänomenal. Und natürlich war ich als Volunteer im Bereich Eventtechnik so nah am Geschehen wie kaum jemand.

Als ich vor einem Jahr von meinem Bruder, welcher für die Sporthilfe mit der Organisation des Super10Kampf beschäftigt war, das Angebot bekam, als Kabelträger mitzuhelfen, dachte ich mir, dass es sicherlich lustig wäre, an so einem Riesen-Event einmal nicht die Rolle des «gewöhnlichen» Zuschauers zu übernehmen, sondern aktiv dabei zu sein.
Nach letztem Jahr ...
Mir gefiel meine Aufgabe sehr. Ich hatte dafür zu sorgen, dass das Kabel einer verschiebbaren Kamera niemandem in den Weg kommt, und befand mich so mitten im Geschehen. Genauso begeistert war ich von der Atmosphäre, vom Auftreten der Schweizer Superstars, welche als Gladiatoren antraten, und von den Personen, die mit mir zusammen arbeiteten.
... auch dieses Jahr wieder dabei
So beschloss ich, mich auch dieses Jahr als Volunteer zu bewerben. Zu meinem Glück wurde ich wieder für dieselbe Aufgabe eingesetzt. Und ich muss sagen, schon das unentwegte Anpeitschen der einzelnen Teams durch das Publikum mitzuerleben war es wert.
Die Show selbst verlief, nach meiner optischen Auffassung, ohne Zwischenfälle. Allerdings kam beim zweiten Spiel «Fondue Jass» kurz Hektik auf, als das Team rund um Bruno Risi dabei ertappt wurde, wie es einen Kaugummi als Klebehilfe benutzte.
Doch diese kurze Verwirrung wurde von Moderator Sascha Ruefer und Schiedsrichter Reto Bertolotti bravourös aus der Welt geschafft, indem das Publikum bevollmächtigt wurde, den Entscheid über eine Disqualifikation des Teams zu fällen. Erwartungsgemäss stimmte das Publikum für die Ausschliessung «der Schummler» von diesem Spiel. Sonst verlief jedoch alles reibungslos.
Mein Highlight
Mein persönliches Highlight des Abends war das letzte Spiel vor den Gladiatorenkämpfen, das Spiel «Papier Suisse». Da ich mich unmittelbar am Spielfeldrand aufhielt, bekam ich den Enthusiasmus des Publikums, welches begeistert dem jeweiligen Team half, die Papierflieger in den Koffer der Gladiatoren zu packen, hautnah mit.
Die Essenz dieses Blog-Beitrags ist, dass ich mich sehr gefreut habe, wieder als Volunteer an einem so grossen Event wie dem Super10Kampf mithelfen zu dürfen, und ich kann dieses Engagement sicherlich jedem weiterempfehlen.
Jonas Kasser war einer von rund 400 Volunteers, die über Swiss Olympic Volunteers am Super10Kampf im Einsatz standen. Swiss Olympic Volunteer ist eine Plattform für alle Personen, die sich ehrenamtlich im Schweizer Sport engagieren oder dies tun möchten.