2. August 2011, cyrill.kunz

Überrascht von der türkischen Gastfreundlichkeit

Cyrill Kunz war einer der drei Schweizer Radfahrer beim EYOF. Welche Vorteile die Radfahrer gegenüber den anderen Athleten hatten und wie er die türkische Gastfreundschaft erlebte, erzählt der 15-Jährige hier.

Das erste Rennen für uns war am Dienstag. Es war ein Zeitfahren auf einer flachen Strecke über 9 km. Viereinhalb Kilometer im Gegenwind, dann viereinhalb Kilometer zurück mit Rückenwind. Die  technisch einfache Strecke war für uns Schweizer nicht ideal.

Am Mittwoch gab es beim Kriterium einige Stürze, welche auch Dominic Grab und mich behinderten. Das Strassenrennen am Donnerstag verlief für uns Schweizer dann erfreulicher. Wir alle fuhren ein aktives Rennen und wurden mit guten Resultaten belohnt. Leider reichte es nicht zu einer Medaille, Dominic Von Burg wurde Fünfter.

Wir waren überrascht von der türkischen Gastfreundlichkeit. Wir konnten unser Material in einem türkischen Restaurant lagern. Der Chef hatte an den Schweizer Radfahrern mehr Freude als an den Türkischen! Als Radfahrer hatten wir Glück, dass wir etwas von der Umgebung mitbekommen haben. Aufgefallen sind mir die Strassenführung mit den vielen steilen Strassen und der Kontrast zwischen den verschiedenen Stadtvierteln. In dieser Woche konnten wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln und eine ganz neue Kultur kennenlernen.

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