26. November 2009, roger.schneider

Geschichte einer lehrreichen Olympia Vorbereitung

Seit Anfang Mai 2009 feilten mein Team und ich an einer neuen Technik, um sich schneller auf dem Eis zu bewegen und die Energie effizienter zu nutzen. Wir probten Stunden auf den Inline-Skates, um herauszufinden wie sich die verschiedenen Elemente - der Körper, die neue Technik, die Skates und der Asphalt - miteinander verhalten.

Es wurde ziemlich schnell klar, dass die neue Technik eine vielversprechende Zukunft hat. Die ersten Versuche und Tests auf dem Eis fühlten sich gut an, und es zeigten sich positive Unterschiede in der Gleitphase zu Gunsten der neuen Technik. Das grosse Fragezeichen für mich war aber immer, ob ich die neuen Bewegungsabläufe rechtzeitig perfektionieren kann, um den geforderten Limiten und Zeiten auf internationaler Ebene gerecht zu werden.

Viele Trainingstunden später musste ich nach meinen ersten Wettkämpfen realisieren, dass das gewünschte Resultat beim aktuellen stand der neuen Technik nicht möglich ist. Nach zwei lehrreichen Weltcuprennen, die als die langsamsten der Geschichte im Eisschnellauf gelten, hiess es für mich "back to basics" - nicht der optimale Start in die Olympia Saison, würde man das nennen...

In den folgenden drei Wochen sind in Calgary und Salt Lake City die letzten zwei Möglichkeiten, um mich mit einer guten Leistung für die Spiele zu empfehlen. Ich bin voll motiviert dafür!

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Kategorien: Athleten

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