29. November 2010, dierk.beisel

Frauenslalom: «Bis Sotschi wieder Weltspitze»

Als Skination ist es für die Schweiz wichtig, auch im Slalom stark zu sein. Wir wollen auch in den technischen Disziplinen (Riesenslalom und Slalom) wieder an die Weltspitze. Daher ist es eines der Hauptziele, mittelfristig eine «schlagkräftige» Technikerinnengruppe aufzubauen.


Die 17-jährige Schweizer Nachwuchshoffnung Wendy Holdener. In Aspen stellte sie ihr Talent unter Beweis.

In der Vergangenheit haben viele Fahrerinnen auf die Speedseite gewechselt, wenn sie in den technischen Disziplinen nicht weiterkamen. Mit unserem neuen Disziplinenchef Mauro Pini wird nun jedoch viel mehr Wert auf die technische Ausbildung gelegt: Der Riesenslalomschwung bildet die Basis dazu. Dies gilt vom Nachwuchs bis zur Weltspitze. Im Hinblick auf Sotschi 2014 arbeiten unsere Trainer mit Hochdruck am Aufbau dieser Technikerinnengruppe. Darüber hinaus dürfen wir aber die Speedseite, wo wir letzte Saison sehr erfolgreich waren, selbstverständlich nicht vernachlässigen. Die konsequente Umsetzung der Nachwuchsstrategie Regionale und Nationale Leistungszentren (RLZ/NLZ) trägt bereits erste Früchte, wie das Beispiel Wendy Holdener zeigt. 

Wir sind überzeugt, dass wir bei weiterhin so professioneller Arbeit bis Sotschi in den technischen Disziplinen wieder Weltspitze sind. Wir haben mehrere junge Athletinnen, die in ihrem Jahrgang zu den Weltbesten im Riesenslalom und Slalom gehören. In der nächsten Zeit erhoffen wir uns durch diesen internen Konkurrenzkampf eine Leistungssteigerung der so genannten Arrivierten.

 
Dierk Beisel ist seit 2006 Chef Leistungssport bei Swiss-Ski. Nachdem bei den Olympischen Spielen in Turin 2006 und Vancouver 2010 der Frauenslalom ohne Schweizerinnen stattfand, nimmt Beisel im Olympiablog Stellung zur momentanen Situation und zur Zukunft im Team der Schweizer Technikerinnen.

Hier lesen Sie den Blogbeitrag der jungen Schweizer Slalomhoffnung Esther Good.

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