Ab Freitag stehen unsere Skistars am Lauberhorn am Start! Hoffentlich so erfolgreich wie Heini Hemmi und Ernst Good anno dazumal...

Die ganze Schweiz jubelte. Heini Hemmi und Ernst Good feierten an den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck einen Schweizer Doppelsieg im Riesenslalom. Im ersten Lauf reihten sich Good und Hemmi auf den Plätzen zwei und drei hinter dem legendären Gustav Thöni ein. Ingemar Stenmark war bloss Achter, andere Favoriten lagen noch weiter zurück oder schieden gar aus. Die Schweizer waren nicht gerade dafür bekannt, zwei gute Läufe hintereinander ins Ziel zu bringen.
Im entscheidenden zweiten Durchgang am folgenden Tag schien die Sonne. Stenmark legte die nicht mehr zu unterbietende Laufbestzeit vor. Hemmi schien keine Nerven zu haben und fuhr sicher wie auf Schienen eine Zeit, die ihn zum Olympiasieger machte. Good reihte sich unmittelbar hinter ihm auf Rang zwei ein, während Thöni Nerven zeigte und auf den vierten Platz abrutschte. Die Sicherheit hatten sich die Schweizer Fahrer in ihrem Trainingsdomizil in Schuls geholt, von wo sie direkt zu den Rennen anreisten. In Schuls präparierte die Feuerwehr in Fronarbeit den Trainingshang - und legte so den Grundstein zum Triumph. Der Feuerwehr sei Dank!
Es war einmal Olympia... In dieser Serie erzählen wir Ihnen Anekdoten und Geschichten aus über 100 Jahren Olympia.