28. November 2011, philipp.furrer

Steffen Liess – Vom DDR-Schwimmer zum Chef Leistungssport von Swiss Swimming

24. August 2011, swiss.olympic

«Ich werfe tausend Blicke in den Wald»

2011 ist das offizielle Jahr des Waldes. Für Simone Niggli-Luder, die erfolgreichste Orientierungsläuferin der Welt, ist der Wald so etwas wie ihr zweites Zuhause. Im Interview sagt Sie, was ihr der Wald bedeutet und was sie von anderen Leuten erwartet, die ihn für vielseitige Aktivitäten nutzen.


Simone Niggli-Luder (Bild: Keystone)

Simone Niggli-Luder, welches Verhältnis haben Sie als Orientierungsläuferin zum Wald?

Ich habe eine sehr intensive Beziehung zum Wald, da ich mich ja mittels Karte sehr genau damit befasse. Während einem Wettkampf werfe ich tausend Blicke in den Wald, um mich mit der Karte zurechtzufinden. Weiter...

30. Juni 2011, rita.buergi

Mit Rennfieber und Kindern am Gigathlon 2011

Ich freue mich, dieses Wochenende nach längerer Abwesenheit wieder am Gigathlon am Start zu sein. Wieder im Couple mit Adi, meinem Mann, als Team RADYS.com. Vor rund drei Wochen begann mit dem Startschuss der ELSA Bike Trophy in Estavayer mein persönlicher Gigathlon-Countdown. Mein letztes Bike-Rennen lag zu dem Zeitpunkt schon eine schöne Weile zurück. Aber nun wollte ich vor dem Gigathlon meine Form testen und mir vor allem noch etwas «Rennhärte» verleihen.


Rita und Adi beim Zieleinlauf am Gigathlon 2007 (Foto: Swiss Olympic)

Seitdem ich zweifache Mutter bin, hat sich mein Trainingspensum um rund 50 Prozent reduziert. Somit ist es sehr unwahrscheinlich, mein früheres Niveau zu erreichen. Trotzdem: Weiter...

7. Juni 2011, swiss.olympic

«Sport ist mein Leben – auch heute noch!»

1990 fuhr Bruno Kernen sein erstes Ski-Weltcup-Rennen. 2007 trat er vom Profizirkus zurück. Doch der Sport begleitet ihn auch in seiner Nachsportkarriere: Heute ist Bruno Kernen Mitinhaber der Beratungsfirma GFC Sports Management AG und fürs Schweizer Fernsehen als Kamerafahrer unterwegs.

Bruno Kernen, Sie waren bis 2007 Skiprofi. Was waren die Gründe für Ihren Rücktritt vom Spitzensport?

Beim Weltcupfinale 2007 auf der Lenzerheide stürzte ich ziemlich heftig. Beim Sturz brach ich mir die Nase drei Mal, trug eine Gehirnerschütterung davon und beide Knie waren kaputt. Letzteres nahm ich nicht so ernst, hatte ich doch zu dem Zeitpunkt bereits 13 Operationen am linken Knie hinter mir. Ich fing dann mit dem Aufbau und der REHA an, merkte aber schnell, dass mit meinem rechten Knie etwas nicht stimmte. Nach einer erneuten Arthroskopie fand mein Arzt ein Loch im Knorpel. Dieses Loch liess ein seriöses Training nicht mehr zu, so dass ich keine andere Wahl mehr hatte, als mit dem Spitzensport aufzuhören.


Bruno Kernen mit Helmkamera (Foto: SRF/Valeriano Di Domenico/EQ Images)

Worauf freuten Sie sich nach dem Rücktritt am meisten? Wovor hatten Sie Angst?

Ich hatte während meiner Karriere immer gewusst, dass mir Folgendes bestimmt nicht fehlen würde, wenn ich aufhöre: Im Starthaus zu stehen, den ganzen Druck und das Adrenalin zu spüren, das durch den Körper gepumpt wird, wenn einem kurz vor dem Start durch die ganze Anspannung das Atmen schwerfällt. Eigentlich fehlen mir der Spitzensport und die Wettkämpfe nicht; wenn ich aber etwas manchmal vermisse, dann ist es überraschenderweise genau dieses eben beschriebene und gehasste Gefühl vor dem Start. Weiter...

25. Mai 2011, manuela.ryter

«Ich werde die Schweizer Athleten mit offenen Armen empfangen»

Der Schweizer Philipp Mosimann sorgt in London mit dem Edel-Catering-Service «Mosimann’s Club» für kulinarische Höhenflüge, auch im Britischen Königshaus. An den Olympischen Spielen in London 2012 ist Mosimann – selbst Extremsportler – nicht nur für das Catering des House of Switzerland verantwortlich, sondern unterstützt die Schweizer als Attaché des Swiss Olympic Teams. Mit sehr viel Stolz, wie er im Interview betont.

Philipp Mosimann, vor kurzem servierten Sie den Gästen von Prinz William und Kate das Hochzeitsmenu, nächsten Sommer während der Olympischen Spiele in London werden Sie für die Schweiz im Einsatz stehen. Welcher Event hat mehr Bedeutung für Sie?

Beide Events sind für mich absolut gleich wichtig, beide machen mich sehr stolz. Für uns ist jeder Gast, den wir bedienen, eine Ehre. Wir wollen, dass er bei uns eine unvergessliche Erfahrung macht. Ich bin stolz, sehr stolz, die Schweiz in London repräsentieren zu dürfen. Und ich freue mich sehr darauf.


Perfektes Team (1): Philipp Mosimann (ganz rechts) mit seinem Vater (links) und seinem Bruder (Mitte) Bilder: zvg

Sie werden während den Spielen die Gäste des House of Switzerland verköstigen. Ausserdem gehören Sie als «Attaché Swiss Olympic Team 2012» fast ein bisschen zur Schweizer Delegation. Worauf freuen Sie sich am meisten? Weiter...

20. Mai 2011, swiss.olympic

München, Annecy oder Pyeongchang?

«Host city for the 2018 Olympic Winter Games» – das ist der «Preis», den nur eine der drei Kandidatenstädte, München, Annecy und Pyeong Chang, gewinnen kann. Am 18. Mai präsentierten im Olympischen Museum in Lausanne diese drei Städte ihre Kandidaturen den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees.



Die «Evaluation Commission» des IOC besuchte die Kandidatenstädte zwar schon vorher, aber das Meeting in Lausanne war für die möglichen «Host cities» die zweitletzte und wichtigste Möglichkeit, ihr Bewerbungsdossier den übrigen Mitgliedern des IOC zu präsentieren und direkt auf Fragen einzugehen.

Die Wahl der «Host city for the 2018 Olympic Winter Games» wird am 6. Juli 2011 an der IOC Session in Durban stattfinden. Wer ist dein Favorit?

4. Mai 2011, barbara.kohler

Der Tischtennisschläger in chinesischer Hand

Fürs Laienauge geht im Tischtennis manchmal alles ein wenig zu schnell – kein Wunder: Mit bis zu 180 Stundenkilometern fliegen die Bälle über die Tischplatte und bei einem schönen Topspin rotiert der Ball rund 50 Mal in einer Sekunde um die eigene Achse.


Chinas Ma Lin im Herren-Einzel-Final in «Beijing 2008» (Foto: Keystone)

Am 8. Mai 2011 beginnen im niederländischen Rotterdam die Tischtennis-Weltmeisterschaften im Einzel und Doppel. Monika Führer (Nummer 300 der Welt) und Nicola Mohler (Nummer 385 der Welt), die beiden amtierenden Schweizermeister, werden für die Schweiz antreten.

Chinesische Übermacht

Wie alle anderen Europäer kämpfen auch die Schweizer gegen die Übermacht Chinas Weiter...

16. April 2011, swiss.olympic

Meisterparty und Medien

Alle Jahre wieder werden im Frühling die Meister in den grossen Mannschaftssportarten gekürt. Für Sportler ist es mitunter das Grösste, nach einer langen Saison den Pokal in die Höhe stemmen zu dürfen. Die ganze Anspannung, der ganze Druck löst sich von einer Sekunde auf die Nächste. Gewiss ein unbeschreibliches Gefühl. Es ist verständlich, dass da Dämme brechen und die Spieler ihren bis dahin seriösen und fokussierten Lebensstil und ihre Vorbildrolle für eine Nacht (oder auch länger…) vergessen. Das mögen wir ihnen von Herzen gönnen. Eine Meisterparty ohne Bier und Zigarren dürfte ein seltenes Ereignis sein – auch wenn Suchtmittel und Sport eigentlich nicht zusammengehören.

Das eigentliche Problem ist ein anderes: Weiter...

10. Februar 2011, daniela.erni

«Grossanlässe sind Höhepunkte jeder Sportlerkarriere»

Nachdem sich die Winteruniversiade als zweitgrösster Multisport-Winter-Event nach den Olympischen Winterspielen etabliert hat, verschaffte sich Jörg Schild, Präsident von Swiss Olympic, an der Winteruniversiade 2011 im türkischen Erzurum Anfang Februar einen persönlichen Eindruck. Sein Besuch stand auch im Zusammenhang mit den laufenden Abklärungen, einen Wintersport-Grossanlass in der Schweiz durchzuführen.

Jörg Schild, wie ist Ihr Fazit nach dem Besuch der Winteruniversiade 2011?

Ich bin sehr positiv beeindruckt von den Wettkampfstätten. Unglaublich, was das türkische Organisationskomitee da innert kürzester Zeit auf die Beine gestellt hat. Für die Studierenden der lokalen Atatürk-Universität ist die Winteruniversiade ein Glücksfall: Sie finden Trainingsmöglichkeiten vor, wie sie unsere Studierenden in der Schweiz in nächster Umgebung nie hätten.


Jörg Schild (rechts) im Gespräch mit Erich Hanselmann, Leiter der Schweizer Delegation an der Universiade in Erzurum.

Wie schätzen Sie das Wettkampfniveau an der Winteruniversiade ein?

Es ist ziemlich schwierig, das sportliche Niveau dieses Events einzuschätzen. Rückschlüsse sind nur indirekt möglich in Disziplinen, wo beispielsweise Sportler mit Welt- oder Europacup-Erfahrung am Start sind. Im Fall der Schweiz waren zum Beispiel im Ski Alpin oder im Ski Nordisch Mitglieder aus Schweizer Nationalkadern dabei. Ebenso habe ich in anderen Nationen etliche Fahrer gesehen, die über Weltcup-Erfahrung verfügen. Weiter...

21. Januar 2011, edi.thomann

Als Volunteers sind alle gleich – und doch erfrischend verschieden

Sport interessiert mich. Aber es ist nicht so, dass ich für den Volleyballsport ein besonderes Faible hätte. Doch bei meinen Internetrecherchen für einen Volunteereinsatz stiess ich letzten Frühling auf den Grand Slam in Gstaad; da dachte ich mir, dass es ganz spannend wäre, die Beachvolleyballer, die man ja sonst nur aus dem Fernsehen kennt, einmal live zu sehen. Und das Datum im Sommer passte mir, weil ich während meinen Einsätzen jeweils gerne im Camper wohne.  

Sieger nach Volunteerpunkten
Am «1to1 energy Grand Slam Gstaad» war ich 17 Tage im Einsatz und sammelte 170 Volunteerpunkte. Damit war ich 2010 der «bestverdienende» Freiwillige. Auf die stolze Zahl kam ich, weil Weiter...

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