2011 ist das offizielle Jahr des Waldes. Für Simone Niggli-Luder, die erfolgreichste Orientierungsläuferin der Welt, ist der Wald so etwas wie ihr zweites Zuhause. Im Interview sagt Sie, was ihr der Wald bedeutet und was sie von anderen Leuten erwartet, die ihn für vielseitige Aktivitäten nutzen.

Simone Niggli-Luder (Bild: Keystone)
Simone Niggli-Luder, welches Verhältnis haben Sie als Orientierungsläuferin zum Wald?
Ich habe eine sehr intensive Beziehung zum Wald, da ich mich ja mittels Karte sehr genau damit befasse. Während einem Wettkampf werfe ich tausend Blicke in den Wald, um mich mit der Karte zurechtzufinden. Weiter...
Nun sind schon einige Tage vergangen, seit wir in Olympia an der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) an der 51st International Session for Young Participants teilgenommen haben. Zeit also, zurück zu blicken und das Erlebte Revue passieren zu lassen!

Insgesamt zwei Wochen durften wir zusammen mit rund 240 Teilnehmern aus über 100 verschiedenen Nationen auf dem Campus der IOA verbringen. Umzäunt von einem massiven Weiter...
Die International Olympic Academy (IOA) bringt an der «Session for Young Participants» einmal jährlich junge Studenten, Olympia-Athleten und im Sport tätige Menschen zusammen, um diese zu motivieren, die olympischen Werte praktisch umzusetzen. Patrick Hischier und Marc Hügli vertraten anfangs Juli die Schweiz an der diesjährigen Session in Griechenland: Rückblick Teil 3.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der diesjährigen IOA-Session sind mittlerweile alle bei sich zu Hause eingetroffen, mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck. Auch unsere Schweizer Delegation nahm viel Gutes aus der Session mit, mir fehlten einzig Kamera, Handy und Bargeld, nachdem dieses am letzten Abend in Olympia entwendet wurde.

Das Gelände der IOA
Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Dies gilt auch auf dem Campus der Internationalen Olympischen Akademie, obwohl man sich dort wie in einem Kokon fühlt: Man ist nur unter seinesgleichen und es dringt so gut wie nichts von aussen herein – auch nicht die Polizei, denn diese ist nicht befugt dazu, konnte ich unterdessen in Erfahrung bringen.
Von wegen Respekt, Exzellenz und Freundschaft...
Da wir uns zuvor rund zehn Tage mit olympischen Werten befasst hatten – also Respekt, Exzellenz und Freundschaft – und man sich viele neue Freunde gemacht hat, dachte ich nicht, dass Weiter...
Die International Olympic Academy (IOA) bringt an der «Session for Young Participants» einmal jährlich junge Studenten, Olympia-Athleten und im Sport tätige Menschen zusammen, um diese zu motivieren, die olympischen Werte praktisch umzusetzen. Patrick Hischier und Marc Hügli vertraten anfangs Juli die Schweiz an der diesjährigen Session in Griechenland: Rückblick Teil 2.
So wie nach dem Ende der Diskussionen in den verschiedenen Arbeitsgruppen Resultate präsentiert werden sollen, verhält es sich auch mit der ganzen IOA-Session: Schlussendlich müssen die Teilnehmenden etwas mehr mitnehmen können als Shirts und Pins aus anderen Nationen, damit der Anlass über die diesjährige 50. Ausgabe hinaus seine Legitimität behält. Auch wir haben uns gefragt, was hängen bleiben wird – und kommen durchaus auch zu kritischen Erkenntnissen.

Patrick bei der Diplomübergabe
Formelle Anlässe und durchschaubare Reden
Selbst wenn die Griechen momentan nicht durch positive Nachrichten auffallen, bleiben sie im Grossen und Ganzen gute Gastgeber. Den Gästen der diesjährigen IOA-Session, die aus mehr als 90 Ländern angereist sind, wurde viel geboten. Weiter...
Die International Olympic Academy (IOA) bringt an der «Session for Young Participants» einmal jährlich junge Studenten, Olympia-Athleten und im Sport tätige Menschen zusammen, um diese zu motivieren, die olympischen Werte praktisch umzusetzen. Patrick Hischier und Marc Hügli vertraten anfangs Juli die Schweiz an der diesjährigen Session in Griechenland. Rückblick Teil 1.
Grundsätzlich muss sich der Schweizer wohl angewöhnen, dass in Griechenland fast alles einfach etwas langsamer vonstatten geht. Das geht vom Einchecken über die Essensbestellung bis zum Beginn eines Termins und so weiter. Nur die Zeit an sich selbst flog doch ziemlich schnell vorüber und am Dienstag wurden bereits die letzten Vorlesungen der diesjährigen International Olympic Academy (IOA) Session for Young Participants vorgetragen.

Neben dem Vortrag des Akademiedirektors über die gegenseitige Einflussnahme von Sport und Politik präsentierte der Künstler Kevin Whitney einige seiner Werke, die im Zuge der Olympischen Sommerspiele entstanden sind. Danach gaben einige Olympioniken ihre Geschichte zum Besten, was im Falle einer brasilianischen Weiter...
«Wie alkoholabhängig ist der Sport?» fragte Swiss Olympic Mitte Mai anlässlich des Starts zur «Dialogwoche Alkohol». Während zehn Tagen wurde intern und extern diskutiert, teilweise auch provoziert. Judith Conrad, Abteilungsleiterin Ethik und Ausbildung von Swiss Olympic, zieht Bilanz.
Judith Conrad, warum hat sich Swiss Olympic in der Trägerschaft der «Dialogwoche Alkohol» engagiert?
Wir wollen und können uns dem Thema Alkohol im Sport nicht verschliessen, deshalb war es für uns naheliegend, bei dieser Dialogwoche mitzumachen. Alkohol soll im Sport nicht tabu sein, aber der Sport darf nicht darunter leiden. Die Frage ist, wann, wo und in welchem Mass Alkohol konsumiert wird.

Foto: Keystone
Welche Aktivitäten hat Swiss Olympic während der Kampagne durchgeführt?
Wir haben unseren 83 Mitgliedverbänden vorgängig Informations- und Kampagnenmaterial zur Verfügung gestellt. Mittels provokativer Plakate mit Bild und Slogan wollten wir die Leute zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Bei uns im Haus des Sports, wo jeden Tag gegen 400 Personen ein- und ausgehen, stellten wir leere Bierflaschen auf die Mittagstische, was bereits ausreichte, um die ersten Sprüche zu provozieren. Auf der Facebook-Fanseite von Swiss Olympic stellten wir ausserdem provozierende Fragen zum Thema und kurbelten so die Diskussion an.
Welches Fazit ziehen Sie aus diesen zehn Tagen Diskussion?
Die Dialogwoche hat unsere Erwartung bestätigt: Das Thema ist kontrovers. Die Meinungen gehen auseinander: Weiter...
Alle Jahre wieder werden im Frühling die Meister in den grossen Mannschaftssportarten gekürt. Für Sportler ist es mitunter das Grösste, nach einer langen Saison den Pokal in die Höhe stemmen zu dürfen. Die ganze Anspannung, der ganze Druck löst sich von einer Sekunde auf die Nächste. Gewiss ein unbeschreibliches Gefühl. Es ist verständlich, dass da Dämme brechen und die Spieler ihren bis dahin seriösen und fokussierten Lebensstil und ihre Vorbildrolle für eine Nacht (oder auch länger…) vergessen. Das mögen wir ihnen von Herzen gönnen. Eine Meisterparty ohne Bier und Zigarren dürfte ein seltenes Ereignis sein – auch wenn Suchtmittel und Sport eigentlich nicht zusammengehören.

Das eigentliche Problem ist ein anderes: Weiter...
Man sieht es ihnen nicht an. Und auch sie treiben Sport: jene, die als Mann auf Männer, als Frau auf Frauen stehen. Doch in der Sportwelt ist Homosexualität oft ein Tabu, sowohl im Spitzen- als auch im Breitensport. Deshalb verstellen sich Gays öfter, als man denkt – aus Angst, zum Aussenseiter zu werden.
Vor Millionen Augen umarmt der australische Turmspringer Matthew Mitcham bei der Siegerehrung seinen Freund Lachlan Fletcher. Soeben hat er in Peking Olympia-Gold ergattert. Die heterosexuell geprägte Sportwelt reibt sich die Augen: Dass ein schwuler Sportler so offen zu seinem Freund steht, ist ein Novum.

Bild: Jonathan Ruchti
Ein Novum war auch das Buch des ostdeutschen Fussballers Marcus Urban, das vor drei Jahren für einigen Wirbel gesorgt hat. Darin outete er sich als schwul. Allerdings erst nach dem Ende seiner Profikarriere – wohlweislich, wie sich erst jüngst wieder gezeigt hat: Auch der französische Fussballer Yoann Lemaire hat ein Buch über seine Homosexualität geschrieben, jedoch noch in seiner Zeit als Abwehrspieler – und wurde prompt ausgeschlossen. Man habe ihn vor Problemen mit seinen Teamkameraden schützen wollen, begründete der Verein die Sanktion. Nicht nur eine Schutzbehauptung: Tatsächlich hatten sich einige Mitspieler in Interviews negativ über Homosexualität geäussert. Weiter...
Snowboarder als Vorbilder – geht das? Landläufig haftet der Snowboardgemeinde nach wie vor ein Image von Sex, Drugs und Rock ‚n’ Roll an. Heute ist Welt-Aids-Tag - und der ehemalige Schweizer Snowboardprofi Daniel «Gummi» Rietmann engagiert sich mit seinem Projekt «GummiLove» in der Aidsprävention. Er zeigt damit, dass Snowboarder sehr wohl Verantwortung übernehmen und Vorbilder sein können.
Die Idee für «GummiLove» kam dem umtriebigen Daniel Rietmann, dem ehemaligen Schweizer Snowboardprofi, bereits vor fünf Jahren. Anstoss für das Präventionsprojekt war ein Freund, der bereits mit dem HI-Virus zur Welt kam. Rietmann erlebte dessen schwere Jugend mit, die Medikamente und die Nebenwirkungen. Dies habe ihn gegenüber der Aidsproblematik sensibilisiert und treibe ihn auch heute noch in seiner Arbeit an, sagt er.

Daniel Rietmann mit seiner Trophäe für das «Best Swiss Brand»
Auch gab Rietmann der Lebenswandel gewisser Mitglieder der Szene zu denken, welche ständig und immer mehr ihr Glück herausfordern würden. «Ich will ihnen zeigen, Weiter...
Anlässlich der Preisverleihung von ecosport.ch 2010 erzählen die Preisträger, wie sie die Jury von ihren Massnahmen überzeugen konnten, wo sie weiteres Verbesserungspotenzial sehen und wie sie die Angebote von ecosport.ch nutzen. Jährlich prämiert ecosport.ch innovative Sportveranstalter, die nachhaltige Massnahmen umgesetzt haben, mit insgesamt 30'000 Franken.