6. Februar 2012, swiss.olympic

Ein Tag mit dem Swiss Sailing Team

A day with the Swiss Sailing Team from JUERGKAUFMANN.COM on Vimeo.

Eindrückliche Bilder aus einem Trainingstag des Swiss Sailing Teams in Perth 2011.

www.swiss-sailing-team.ch www.swiss-sailing.ch

24. November 2011, isabel.prinzing

Im Spagat nach London

28. Oktober 2011, mike.kurt

London 2012 hat schon längst begonnen!

20. Oktober 2011, barbara.kohler

«Ich mag es lieber schnell als lange»

13. Oktober 2011, annalena.flury

«In der Olympiasaison will ich zu meiner alten Stärke zurück finden!»

Er ist einer der schnellsten Mountainbiker der Welt: Ralph Näf. Kaum ein anderer Schweizer fährt seit 2002 an Weltmeisterschaften so konstant wie der Ostschweizer. Mit dem dreifachen Europameistertitel und dem Weltmeistertitel 2006 in der Tasche gehört Näf zur breiten Schweizer Elite, die um die drei Startplätze an den Olympischen Spielen 2012 in London kämpft. Seit Saisonbeginn plagen Näf nun aber starke Rückenschmerzen. Sie zwangen den 31-Jährigen, die diesjährige Rennsaison vorzeitig zu beenden. «London 2012» bleibt trotzdem sein Ziel.


Foto: zVg

Ralph Näf, wie war es für Sie, die Saison vor den Olympischen Spielen abbrechen zu müssen?

Ich war natürlich enttäuscht und traurig. Die Entscheidung fiel mir schwer, da ich eigentlich den ganzen Sommer über gut trainiert hatte. Wegen der Rückenprobleme konnte ich die guten Leistungen an den Wettkämpfen aber nicht über die volle Distanz umsetzen. Um an der Weltspitze mitfahren zu können reicht es nicht, wenn ich meine Topleistung nur in den ersten Runden abrufen kann. Der Druck, unter anderem von den Sponsoren, war sehr gross. Als ich den Saisonabbruch bekanntgab, fiel mir daher auch ein Stein vom Herzen. Ich wusste, dass ich meinem Körper nun Zeit geben kann, sich zu erholen.

Was ist genau los mit Ihrem Rücken?

Was die Schmerzen auslöst, weiss ich im Moment noch nicht. Eine der bisherigen Vermutungen ist eine eingeklemmte Diskushernie. Die Ärzte führen momentan diverse medizinische Tests durch, um die Ursache für die Schmerzen lokalisieren zu können. Teilweise sind diese so stark, dass ich mein linkes Bein nicht mehr spüre und bis in den Fuss Lähmungserscheinungen habe. Dann wird das Treten auf dem Bike anstrengend und auch schwierig zu kontrollieren.

Was meinen die Ärzte? Werden Sie wieder fit?

Die Ärzte sind sehr zuversichtlich. Ich hingegen hatte zwischendurch Zweifel, ob ich wirklich wieder vollständig gesund werde. Mein Selbstvertrauen und der Glaube an mich selbst schwanden über die letzten Monate. Manchmal fragte ich mich sogar, ob das alles noch Sinn macht oder ob ich nicht besser aufhören sollte. Momentan geht es aber wieder bergauf und ich hoffe natürlich, dass ich wieder 100 Prozent fit werde.


Fotos: zVg

Was tun Sie in Momenten des Selbstzweifels?

Ich erinnere mich an die vielen schönen Momente, die ich dank dem Sport erleben durfte. Zum Beispiel, als ich 2006 zum Weltmeister gekürt wurde. Oder ich versetze mich zurück ins Jahr 2004, als wir mit der Schweizer Delegation an den Olympischen Spielen in Athen in die grosse Arena einliefen. Solche Erinnerungen motivieren mich und zeigen mir, dass der Mountainbike-Sport zu mir gehört und dass ich bis zum Schluss alles geben werde! Zudem macht mir mein Beruf als Biker immer noch Spass und ich könnte mir keinen besseren Job vorstellen!

Wie sieht Ihr momentanes Training aus?

Den Sommer verbrachte ich grösstenteils im Engadin im Höhentraining. Zurzeit trainiere ich etwas lockerer und mache zwei bis drei Stunden pro Tag Routentraining. Zudem verzichte ich auf grosse Krafttrainingseinheiten. Ich hoffe, dass die Ärzte bald mehr wissen, damit ich demnächst wieder 100 Prozent trainieren und in der Olympiasaison 2012 zu meiner alten Stärke zurückfinden kann!

WM-Silbermedaillengewinner Nino Schurter hat sich seinen Startplatz bereits gesichert. Die Konkurrenz im Schweizer Team für die zwei verbleibenden Startplätze ist sehr gross. Wie wollen Sie sich trotzdem noch für London qualifizieren?

Im Winter habe ich vor, einige Radquer-Rennen zu fahren. Im Frühjahr möchte ich dann schon möglichst gut in Form sein und an den ersten Weltcuprennen meine Qualifikation sichern.

Was bedeutet Ihnen Olympia?

Wie für jeden anderen Spitzensportler ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele das grosse Ziel. Die Teilnahme stellt den Lohn für die Mühe und die Arbeit dar, die man über die Jahre geleistet hat. 2004 durfte ich die unbeschreibliche Atmosphäre dieses gigantischen Weltanlasses zum ersten Mal miterleben. 2008 reiste ich als Ersatzfahrer nach Peking mit. Beides waren sehr wertvolle Erfahrungen – in London möchte ich aber natürlich wieder eine Startposition haben und mit der Weltklasse um die Wette fahren!

In der Serie «Road to London» begleiten wir fünf Athletinnen und Athleten, denen für 2012 ein grosses Ziel gemeinsam ist: Sie wollen an die Olympischen Sommerspiele und wenn möglich gewinnen. Die fünf treten in dieser Serie aus ihrem eigenen «Spitzensportler-Schatten» hervor und werden zu facettenreichen Menschen. Gleichzeitig stehen sie stellvertretend für alle anderen Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, welche die Herausforderung erfolgreich meistern, das harte Trainings- und Wettkampfpensum in ihren Alltag zu integrieren und sportliche Höchstleistungen zu erbringen.
12. September 2011, andreas.kuettel

«Ich träume immer noch vom Springen»

Nun ist bereits mehr als ein halbes Jahr vergangen seit meinem offiziell letzten Sprung in Oslo an der WM. Mir kommt es jedoch länger vor. Vielleicht, weil seither so viel los war und sich vieles verändert hat.


Andreas Küttel an den Olympischen Spielen 2006 in Turin (Bild: Swiss Olympic)

Ein neues Leben in Dänemark

Es war natürlich schon ein ziemlich krasser Schritt, nur gerade zwei Wochen nach Karriereende meine Siebensachen zu packen und in ein fremdes Land zu ziehen. Doch Weiter...

7. September 2011, thomas.litscher

Mit «guten Beinen» zu WM-Gold

Der 22-jährige St. Galler Thomas Litscher gehört seit mehreren Jahren zu den besten Nachwuchs-Mountainbikern. Am 2. September 2011 holte der gelernte Kaufmann in Champéry (VS) den U23-Weltmeistertitel im Cross Country und erzählt hier im Olympiablog von seinem Traumrennen an der Heim-WM.


Alle Fotos: radsportphoto.net/Steffen Müssiggang

Um mich ideal auf die Mountainbike-Weltmeisterschaften vorzubereiten, reiste ich schon sechs Tage vor dem U23-Rennen nach Champéry. Ich investierte meine Zeit gut und konnte das Training auf der Strecke nutzen. Der Kurs in Champéry ist mit seinen vielen technischen Passagen sehr anspruchsvoll. Mit jeder Runde, die man darauf absolviert, Weiter...

31. August 2011, barbara.kohler

Vor heimischem Publikum «explodiert»

«Ich habe heute viel riskiert und leider ist es nicht aufgegangen», zog Nicola Spirig nach der Triathlon-Sprint-WM in Lausanne Bilanz, wo sie enttäuschende 16. wurde. Auf dem Weg zu ihrem grossen Ziel, in «London 2012» eine Medaille zu gewinnen, lässt sie sich vom verpatzten Wettkampf jedoch nicht beirren.


Bild: Kirsten Maurer Stenzel

«Ich sagte zu meinen drei Kindern: ‹Einmal werdet ihr noch froh sein, wenn ihr einen Kilometer crawlen könnt›, und schickte sie in den Schwimmclub», erzählte mir Ursula Spirig. Sie ist die Mutter von Nicola Spirig, der letztjährigen Zweiten der Weltmeisterschafts-Serie der International Triathlon Union (ITU) und damit eine der grössten Schweizer Medaillenhoffnungen für «London 2012». Ich traf Weiter...

24. August 2011, swiss.olympic

«Ich werfe tausend Blicke in den Wald»

2011 ist das offizielle Jahr des Waldes. Für Simone Niggli-Luder, die erfolgreichste Orientierungsläuferin der Welt, ist der Wald so etwas wie ihr zweites Zuhause. Im Interview sagt Sie, was ihr der Wald bedeutet und was sie von anderen Leuten erwartet, die ihn für vielseitige Aktivitäten nutzen.


Simone Niggli-Luder (Bild: Keystone)

Simone Niggli-Luder, welches Verhältnis haben Sie als Orientierungsläuferin zum Wald?

Ich habe eine sehr intensive Beziehung zum Wald, da ich mich ja mittels Karte sehr genau damit befasse. Während einem Wettkampf werfe ich tausend Blicke in den Wald, um mich mit der Karte zurechtzufinden. Weiter...

19. August 2011, philipp.furrer

«Wer mehr trainiert, hat mehr Glück»

Er war schon griechischer Meister 2004 und südamerikanischer Meister 2010, verbringt mehr als zwei Drittel des Jahres im Ausland und versteht sich trotzdem als überseriöser Schweizer, der in London im vierten Anlauf endlich eine olympische Medaille holen will: Segler Flavio Marazzi.


Flavio Marazzi und Enrico De Maria. Bild: Keystone

Wind und Wasser – vor 26 Jahren, als sein Vater ihn zum ersten Mal mit auf ein Segelboot nahm, begann für den damals sechsjährigen Buben eine Freundschaft mit diesen Weiter...

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