11. April 2011, hanspeter.berger

Heisser Maissalat für die Gigathleten

Seit dem unvergesslichen Gigathlon an der Expo.02 bin ich als Ressortleiter Catering für die Verpflegung der Sportler und Helfer verantwortlich.

Seither passieren mir jedes Jahr auch lustige, heikle und bemerkenswerte Geschichten. So beobachtete ich einmal bei einem Kontrollgang durch die Fassstrasse, nach ca. zwei Stunden Nachtessensausgabe einen Gigathleten, der offensichtlich sehr hungrig eine Gabel Maiskörner in den Mund schiebt. Er verbrennt sich zwar den Mund, scheint das Essen aber dennoch zu geniessen. Sofort begebe ich mich in die Produktion, suche den Verantwortlichen der Küche und stelle ihm die Frage: «Warum kann sich ein Sportler am Maissalat den Mund verbrennen?» Dieser ganz aufgelöst: «Ich weiss es wirklich nicht!» Die genaue Abklärung ergibt dann, dass aus Versehen der Maissalat aufgeheizt wurde. Einige Befragungen bei den Gigathleten ergibt, dass das «Maisgemüse» hervorragend mundet und mit der sämigen und leicht säuerlichen Sauce erfrischend schmeckt. Also haben wir von da an den Maissalat erhitzt, keine einzige Beschwerde erhalten, im Gegenteil: viel Lob!

Über 50’000 Mahlzeiten in drei Tagen

Auch am Gigathlon 2011 werden wir in den drei Tagen wieder über 50’000 Mahlzeiten für die Gigathlon-Community bereitstellen. Ein Gigathlon-Tag beginnt früh – und für unser Catering-Team noch früher: Jeweils ab 3 Uhr morgens bieten wir den Sportlern ein reichhaltiges Frühstück mit frisch aufgebackenen Brötchen. Auch der «Lunch Bag» mit dem Mittagessen muss bereits beim Frühstück bereit sein, damit die Gigathleten diesen mitnehmen können. Natürlich bieten wir auch warme Pasta-Menus für Single- und Couple-Gigathleten entlang der Strecke an. Das sind etwa 300 bis 400 pro Tag.

    

Ab 17 Uhr werden in den Verpflegungszelten (dieses Jahr gleich an zwei verschiedenen Standorten – Leukerbad und Turtmann) während acht Stunden je ein Fleisch- und ein Vegi-Menu angeboten. Ich als Ressortleiter Catering stehe mit meinem Namen dafür, dass auch die letzten der über 6000 Nachtessen, die ausgegeben werden, gute Qualität haben und nicht verkocht sind. Weiter...

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