10. Februar 2011, daniela.erni

«Grossanlässe sind Höhepunkte jeder Sportlerkarriere»

Nachdem sich die Winteruniversiade als zweitgrösster Multisport-Winter-Event nach den Olympischen Winterspielen etabliert hat, verschaffte sich Jörg Schild, Präsident von Swiss Olympic, an der Winteruniversiade 2011 im türkischen Erzurum Anfang Februar einen persönlichen Eindruck. Sein Besuch stand auch im Zusammenhang mit den laufenden Abklärungen, einen Wintersport-Grossanlass in der Schweiz durchzuführen.

Jörg Schild, wie ist Ihr Fazit nach dem Besuch der Winteruniversiade 2011?

Ich bin sehr positiv beeindruckt von den Wettkampfstätten. Unglaublich, was das türkische Organisationskomitee da innert kürzester Zeit auf die Beine gestellt hat. Für die Studierenden der lokalen Atatürk-Universität ist die Winteruniversiade ein Glücksfall: Sie finden Trainingsmöglichkeiten vor, wie sie unsere Studierenden in der Schweiz in nächster Umgebung nie hätten.


Jörg Schild (rechts) im Gespräch mit Erich Hanselmann, Leiter der Schweizer Delegation an der Universiade in Erzurum.

Wie schätzen Sie das Wettkampfniveau an der Winteruniversiade ein?

Es ist ziemlich schwierig, das sportliche Niveau dieses Events einzuschätzen. Rückschlüsse sind nur indirekt möglich in Disziplinen, wo beispielsweise Sportler mit Welt- oder Europacup-Erfahrung am Start sind. Im Fall der Schweiz waren zum Beispiel im Ski Alpin oder im Ski Nordisch Mitglieder aus Schweizer Nationalkadern dabei. Ebenso habe ich in anderen Nationen etliche Fahrer gesehen, die über Weltcup-Erfahrung verfügen. Weiter...

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