1. September 2010, christoph.emch

«Die Leistung muss honoriert werden» - Im Gespräch mit Isabelle Bossi

Isabelle Bossi war Chef de Mission der Schweizer Delegation an den ersten Youth Olympic Games, die vom 14. bis 26. August in Singapur stattfanden. Im Gespräch spricht sie über lehrreiche Dopingkontrollen, unbelohnte Topleistungen und unterschiedliche Schlafenszeiten.

Isabelle Bossi, vergangenes Wochenende sind die ersten Youth Olympic Games der Geschichte zu Ende gegangen. Wie lautet Ihr erstes Fazit?

Aus organisatorischer Sicht sind wir sehr zufrieden. Die Youth Olympic Games (YOG) ähneln von den Abläufen her Olympischen Spielen sehr. Und das Organisationskomitee aus Singapur wollte unbedingt perfekt organisierte Spiele durchführen. Das hat man gemerkt. Das ist auch gelungen, trotz häufig ändernden Plänen im Vorfeld der YOG. Auch aus sportlicher Sicht fällt unsere Bilanz positiv aus. Swiss Olympic hat zwar keine Leistungsvorgaben für die YOG definiert. Unsere vier Medaillen, eine goldene, eine silberne und zwei aus Bronze, sind aber ein Erfolg. Weiter...

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