24. April 2012, barbara.kohler

Ein Marathon bis zur lukrativen Versteigerung

Spiridon Louis (Foto: Keystone/SZ Photo)


1890 stiess man im griechischen Marathon auf historische Gräber. Es waren jene der in der Schlacht bei Marathon gefallenen Athener, die 490 vor Christus gegen die Perser gekämpft hatten. Die Athener hatten den Sieg davongetragen, und 500 Jahre später entstand der Mythos vom Läufer namens Pheidippides, der damals die 40 Kilometer nach Athen zurückgelegt haben soll, um die frohe Siegesbotschaft zu verkünden, und am Ziel vor Erschöpfung tot zusammengebrochen war.

Die Geburt des modernen Marathons

Die Legende geriet im dunklen Mittelalter in Vergessenheit und kam erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit den Ausgrabungen in Marathon wieder ans Licht. Diese brachten nämlich den französischen Sprachwissenschaftler Michel Bréal, mit der griechischen Mythologie bestens vertraut, auf die Idee, die Legende vom «Läufer von Marathon» wieder aufleben zu lassen. Nicht irgendwie und irgendwo, nein, sondern mit einer Disziplin an den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahre 1896.Weiter...

28. Februar 2012, barbara.kohler

«Es war mein Glück, dass ich nicht ein Jahr älter war»

20. Februar 2012, barbara.kohler

Spirig: «Von der Verletzung spüre ich nichts mehr»

20. Oktober 2011, barbara.kohler

«Ich mag es lieber schnell als lange»

31. August 2011, barbara.kohler

Vor heimischem Publikum «explodiert»

«Ich habe heute viel riskiert und leider ist es nicht aufgegangen», zog Nicola Spirig nach der Triathlon-Sprint-WM in Lausanne Bilanz, wo sie enttäuschende 16. wurde. Auf dem Weg zu ihrem grossen Ziel, in «London 2012» eine Medaille zu gewinnen, lässt sie sich vom verpatzten Wettkampf jedoch nicht beirren.


Bild: Kirsten Maurer Stenzel

«Ich sagte zu meinen drei Kindern: ‹Einmal werdet ihr noch froh sein, wenn ihr einen Kilometer crawlen könnt›, und schickte sie in den Schwimmclub», erzählte mir Ursula Spirig. Sie ist die Mutter von Nicola Spirig, der letztjährigen Zweiten der Weltmeisterschafts-Serie der International Triathlon Union (ITU) und damit eine der grössten Schweizer Medaillenhoffnungen für «London 2012». Ich traf Weiter...

10. August 2011, barbara.kohler

Im Gespräch mit Sergei Aschwanden: «Ich lebe nicht in der Vergangenheit»

Sergei Aschwanden, Ex-Judoka, holte an den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking Bronze. Danach trat er vom Spitzensport zurück. Wir haben bei ihm nachgefragt, was die Olympiamedaille für ihn und sein Leben bedeutet.


Sergei Aschwanden bei der Siegerehrung in Peking 2008 (Foto: Keystone)

Sergei Aschwanden, Sie scheiterten 2000 in Sydney und 2004 in Athen zweimal an Olympia. Fiel es Ihnen schwer, sich für Peking nochmals zu motivieren?

Ich sagte bereits mit 13 Jahren, ich wolle Judoprofi werden und eine Olympiamedaille gewinnen. Von diesem Ziel liess ich mich auch durch die zwei Niederlagen nicht abbringen. Im Gegenteil: Weiter...

3. Juli 2011, barbara.kohler

Wechselzonengeflüster

«Simon! Simon!!! Simon!!!» - «Da!» - «Hier!» - «Fabienne!» - «Annemarie! A.N.N.E.M.A.R.I.E.!» - «Wo?!?» - «Hier! Hier!!!» So wird es bald in den Wechselzonen tönen. Im Gegensatz dazu herrscht morgens kurz nach fünf in Turtmann noch die Ruhe vor dem Sturm. Trotz bereits emsigem Treiben im Camp.


Ankunft auf der Plaine Morte (Foto: Swiss Olymic/www.steineggerpix.com)

Die Sonne steht noch tief am Himmel, die Schatten sind noch lang an diesem wolkenlosen Samstagmorgen. Die Single und Couple sind soeben Richtung Sion losgerollt. Die Team of Five starten um acht. Ein harter Tag wartet auf sie: Weiter...

1. Juli 2011, barbara.kohler

Pfadilagerstimmung am Gigathlon

Einige Fakten zum Einstieg: 127 Kilometer Rennvelo, 86 Kilometer Bike, 52 Kilometer Inline-Skating, 29 Kilometer Laufen und 6 Kilometer Schwimmen. 340 Kilometer insgesamt. Das mag einen Ausdauersport-Experten noch nicht aus den Socken hauen, zumal es 112 Kilometer weniger sind als im vergangenen Jahr. Aber vielleicht dies: 11‘111 Höhenmeter in zwei Tagen.


Foto: Swiss Olympic/www.steineggerpix.com

5300 Gigathleten und ihre 400 Supporter. 2400 Igluzelte und 43‘317 Mahlzeiten. Ein GIGAntisches Festzelt. 3000 Meter Absperrgitter und 260 mobile Toiletten. 45 Shuttle-Züge und ebenso viele Shuttle-Busse, welche die Gigathleten an die richtigen Orte bringen. Mehr als 2000 Organisatoren und freiwillige Helfer. Das ist der Gigathlon 2011.

Zeltmeer statt Düsenjets

Es ist Freitagnachmittag. Allmählich Weiter...

27. Juni 2011, barbara.kohler

«London 2012» - die Schweiz fährt ins Mutterland des Fussballs

Vor 88 Jahren gewannen die Schweizer Fussballer Olympia-Silber. Vor 84 Jahren schieden sie nach nur einem Spiel aus. Aller guten Dinge sind drei - oder auch gut Ding will Weile haben: Nach «Paris 1924» und «Amsterdam 1928» folgt nun «London 2012». Ein kurzer Rück- und Ausblick.

An den Olympischen Spielen 1924 in Paris spielten die Schweizer Fussballer gross auf: Sie unterlagen erst im Endspiel den Uruguayern – und holten damit neben Olympia-Silber als bestes europäisches Team den Europameistertitel obendrauf. Dabei mussten die Schweizer zuerst noch um ihre Finalteilnahme bangen: Ihr Zugticket für die Holzklasse, damals mit ungepolsterten Bänken die unbequemste, aber dafür die billigste, war nämlich nur zehn Tage gültig. Und es fehlte das Geld, um es verlängern zu lassen. Man glaubte wohl vor dem Turnier –  und das ist vielleicht nicht ganz unschweizerisch – selbst nicht an die eigene Stärke, ging man doch davon aus, dass man spätestens nach dem Achtelfinal wieder abreisen würde. Eine Spendenaktion der Zeitschrift «Sport» brachte schliesslich den notwendigen Batzen zusammen, damit die Schweizer bleiben konnten. Eine schöne Geschichte, auch wenn die Schweiz gegen den fabelhaften Fussball aus der neuen Welt nicht bestehen konnte und der Final mit 0:3 klar verloren ging.


Schweizer Jubel nach dem 1:0 gegen Island, U21-EM 2011 in Dänemark (Foto: Keystone)

Unbeliebte Trostrunde

1928 in Amsterdam war die Schweiz dann letztmals an einem olympischen Fussballturnier dabei. Nach dem Erfolg vier Jahre zuvor schieden sie in Holland jedoch nach einer 0:4-Niederlage gegen das damalige Deutsche Reich und nach nur gerade einem Spiel aus. Eine Enttäuschung, die zur Folge hatte, Weiter...

4. Mai 2011, barbara.kohler

Der Tischtennisschläger in chinesischer Hand

Fürs Laienauge geht im Tischtennis manchmal alles ein wenig zu schnell – kein Wunder: Mit bis zu 180 Stundenkilometern fliegen die Bälle über die Tischplatte und bei einem schönen Topspin rotiert der Ball rund 50 Mal in einer Sekunde um die eigene Achse.


Chinas Ma Lin im Herren-Einzel-Final in «Beijing 2008» (Foto: Keystone)

Am 8. Mai 2011 beginnen im niederländischen Rotterdam die Tischtennis-Weltmeisterschaften im Einzel und Doppel. Monika Führer (Nummer 300 der Welt) und Nicola Mohler (Nummer 385 der Welt), die beiden amtierenden Schweizermeister, werden für die Schweiz antreten.

Chinesische Übermacht

Wie alle anderen Europäer kämpfen auch die Schweizer gegen die Übermacht Chinas Weiter...

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