Ein «rendez-vous» der besonderen Art

von martin.hubmann 1. September 2010 16:08

Mit meinen 21 Jahren bin ich einer der «alten Hasen» aus der ganzen Reihe junger Sporttalente, welche zurzeit von der Sporthilfe unterstützt werden. Trotzdem habe ich mich letzten Freitag getraut, am schon legendären Patenschaftsevent «rendez-vous» in Zürich vorbeizuschauen.

Ich ging natürlich nicht nur des reichhaltigen Essensbuffets, des bekannten Sportmoderatoren Sascha Ruefer oder der hübschen Sportlerinnen wegen. Vielmehr ist es auch Sinn des Anlasses, dass wir unsere eigenen Paten treffen und so direkt sehen, wer uns unterstützt. So waren fast 100 andere junge Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 30 Sportarten und etwa 40 Paten vor Ort. 

Gestärkt vom Apéro versuchten sich Paten und Athleten in vorgegebenen Sechsergruppen zusammenzufinden. Mehr...

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Athleten | Sporthilfe | Talents

«Die Leistung muss honoriert werden» - Im Gespräch mit Isabelle Bossi

von christoph.emch 1. September 2010 10:23

Isabelle Bossi war Chef de Mission der Schweizer Delegation an den ersten Youth Olympic Games, die vom 14. bis 26. August in Singapur stattfanden. Im Gespräch spricht sie über lehrreiche Dopingkontrollen, unbelohnte Topleistungen und unterschiedliche Schlafenszeiten.

Isabelle Bossi, vergangenes Wochenende sind die ersten Youth Olympic Games der Geschichte zu Ende gegangen. Wie lautet Ihr erstes Fazit?

Aus organisatorischer Sicht sind wir sehr zufrieden. Die Youth Olympic Games (YOG) ähneln von den Abläufen her Olympischen Spielen sehr. Und das Organisationskomitee aus Singapur wollte unbedingt perfekt organisierte Spiele durchführen. Das hat man gemerkt. Das ist auch gelungen, trotz häufig ändernden Plänen im Vorfeld der YOG. Auch aus sportlicher Sicht fällt unsere Bilanz positiv aus. Swiss Olympic hat zwar keine Leistungsvorgaben für die YOG definiert. Unsere vier Medaillen, eine goldene, eine silberne und zwei aus Bronze, sind aber ein Erfolg. Mehr...

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Im Gespräch | Youth Olympic Games (YOG)

Mehr Respekt, aber kein Schwachstrom-Eishockey!

von werner.augsburger 30. August 2010 17:04

Schon vor Monaten haben wir in der National League das Thema Respekt auf und neben dem Eis aufgenommen. Ich persönlich bin zutiefst davon überzeugt, dass jeder von uns im täglichen Leben ethische Verantwortung übernehmen und leben muss. Deshalb haben wir nun gemeinsam mit der Pat Schafhauser Stiftung und mit «cool and clean» die mehrjährige Kampagne «Respect on and off the ice» lanciert.

Respekt auf dem Eis bedeutet für uns nicht Schwachstrom-Eishockey, im Gegenteil; Eishockey ist hart, kampf– und körperbetont. Der Respekt unter den Spielern hat aus unserer Sicht absolute Vorbildwirkung – für die Fans im Stadion, aber auch für die Fernsehzuschauer zu Hause.


Und was bedeutet Respekt im Stadion? Wir – die National League, die Clubs und die Spieler – wollen eine gute Stimmung in den Stadien, die auch mal Hühnerhaut auslöst. Die faszinierenden und vielseitigen Choreografien der Fans sind Teil unserer Meisterschaft. Dies soll aber im gegenseitigen Respekt zwischen Fans, Zuschauern, Spielern, Coaches und Clubfunktionären passieren!

Ganz konkret soll die Kampagne «Respect my head» dazu beitragen, dass wir dank den Bemühungen der Pat Schafhauser Stiftung die Anzahl der Hirnerschütterungen reduzieren können. Normalweise heilen Hirnerschütterung ohne Folgen, bei falschem Verhalten können sie jedoch Spätfolgen haben. Deshalb wollen wir mit den Trainern und Spielern einen verantwortungsvollen Umgang mit Symptomen von Hirnerschütterungen vermitteln. Und unsere Schiedsrichter werden ab sofort Checks gegen den Kopf rigoros bestrafen. Die IIHF-Regelanpassungen liefern die Grundlagen dazu.

«Drink with respect» ist die Botschaft von «cool and clean» in der kommenden Saison und bedeutet, dass die Stadionbetreiber die gesetzlichen Vorschriften beim Alkoholausschank respektieren müssen.

Wir müssen diese ethische Verantwortung wahrnehmen und dürfen sie nicht an andere delegieren. Es gilt, dieses zentrale Thema sensibel anzugehen, in unserem Umfeld umzusetzen und auch unser persönliches Leben konsequent mit Respekt zu gestalten. Gerade in heiklen Situationen – und die gibt es hin und wieder im Eishockey wie überall sonst auch – müssen wir uns immer wieder selbst fragen, ob wir jetzt tatsächlich den notwendigen Respekt vor etwas oder vor jemandem zeigen.

Mit der Kampagne «Respect on and off the ice» macht das Schweizer Eishockey einen grossen Schritt in diese Richtung.

Werner Augsburger ist Direktor der National League.

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Sport und Ethik | Verschiedenes

Die Suche nach der optimalen Gigathlon-Strecke

von corsin.caluori 25. August 2010 13:55

Bereits vor dem diesjährigen Gigathlon habe ich anhand von Karten und mit besonderem Augenmerk auf logistische Herausforderungen ein erstes Konzept für den Gigathlon 2011 erstellt. Dann machte ich mir auf zwei Biketouren ein erstes Bild der (noch geheimen) Region, in welcher der nächste Gigathlon stattfinden soll. Am vergangenen Wochenende haben wir nun zusammen mit 25 Ressortleitern auf der Testtour die Strecke des Gigathlon 2011 «auf und mit Herz und Nieren» geprüft.


Projektleiter Corsin Caluori (rechts) bespricht mit Ressortleiter «Bike»
Simone Righenzi mögliche Routenvarianten

Die Testtour ist immer wieder ein Highlight im Gigathlon-Kalender. Dabei geht es nicht nur darum, verschiedene Varianten zu prüfen und möglichst viele Eindrücke und Bilder von der Strecke zu Mehr...

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Gigathlon | Swiss Olympic

Linda Indergand – Multitalent auf zwei Rädern

von linda.indergand 25. August 2010 12:51

Ich wohne in Silenen im Kanton Uri und ich bin Mountainbikerin. Für die Youth Olympic Games wohne ich im Athletendorf in Singapur und bin Mountainbikerin, BMX- und Rennradfahrerin. Rennradfahren, das liegt mir nicht fern, aber ich hatte vor den Jugendspielen hier noch nie ein BMX-Rennen bestritten.

Dass ich dann gleich den Final erreichen würde, damit habe ich und wohl auch sonst niemand gerechnet. Aber ich fühlte mich einfach von Runde zu Runde wohler auf dem Parcours. Aber anfangs hatte ich schon sehr viel Respekt. Immerhin waren da noch sieben andere Fahrerinnen auf der Strecke. Mehr...

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Athleten | Talents | Youth Olympic Games (YOG)

«Erst nach etwa 30 Schlägen spähte ich zum ersten Mal zur Seite»

von alex.pluess 24. August 2010 15:57

Wir trugen das Boot zu Wasser. Das heisst, die andern drei trugen das Boot, der Steuermann passte auf, und ich trug aufgrund meiner im Trainingslager aufgetretenen Rückenbeschwerden die Ruder (glücklicherweise waren die Beschwerden im Rennen nicht sehr gross). Ich gab mir Mühe, von Anfang an alles richtig zu machen.


Stm. Marco Brechbühl, Augustin Maillefer, Alex Plüss, Markus Kessler, Louis Margot (zVg vom SRV)

Als wir auf dem Steg waren, standen wir zusammen und bildeten einen Kreis. Wir haben das noch nie gemacht, aber ich hielt diesen Moment für angebracht. Ich zählte bis drei, und wir riefen «Hopp Schwiiz!». Mehr...

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Athleten | Talents

Die Kunst des Marathonlaufens

von peter.haas 19. August 2010 09:00

Viktor Röthlin versteht sie wie kein anderer: die Kunst des Marathonlaufens. Nicht der Läufer mit dem grössten Talent hat an den Leichtathletik-Europameisterschaften Gold gewonnen und damit ein Stück Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Vielmehr jener Läufer, der mit Intelligenz im Kopf, Freude im Herz und Kraft in den Beinen gerannt ist. Viktor Röthlin setzte in Barcelona das um, was ihm Matthias Winkler auf die 42,195 Kilometer lange Reise mitgegeben hatte. Im Vorfeld der Kontinentaltitelkämpfe hatte der renommierte Berner Künstler allen Schweizer EM-Startern ein persönliches Bild gemalt, begleitet von einer kurzen, aber träfen Grussbotschaft.

 

In Röthlins Fall lautete diese: «Intelligenz im Kopf, Freude im Herz, Kraft in den Beinen – viel Glück!» Daneben sind die typischen Winkler-Figuren zu sehen. Sie symbolisieren die Begriffe Motivation, Intelligenz, Freude und Kraft. Mehr...

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London 2012 | Verschiedenes

Von einer Reithalle über Magglingen nach Rio

von nadia.baeriswyl 18. August 2010 10:52

Die Youth Olympic Games in Singapur sind für mich das Ende eines Kapitels. Gleich nach der Rückkehr beginnt für mich ein ganz neuer Lebens- und Karriereabschnitt. Ich werde von Düdingen nach Magglingen ziehen und am Nationalen Leistungszentrum der Kunstturner trainieren.

Das heisst nicht nur andere Trainingsbedingungen, sondern auch ein anderes Umfeld. Anstatt bei meinen Eltern wohne ich ab September bei einer Gastfamilie. Das macht mir nicht allzu viel. Ich bin es ohnehin Mehr...

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Talents | Youth Olympic Games (YOG)

«Es kann so schnell gehen, und dann sind alle Träume futsch»

von augustin.maillefer 13. August 2010 17:39

Die letzten Tage waren sehr hektisch. Vor etwa einer Woche war ich noch in Roudnice (Tsch) an den Junioren-Weltmeisterschaften – der absolute Höhepunkt meiner Ruder-Saison, und das in jeder Hinsicht: Im Vierer mit Steuermann gewann unser Team die Goldmedaille. Das war grossartig. Aber Zeit zum Feiern blieb kaum. Bereits wenige Tage später sass ich im Flugzeug nach Singapur, um an den Youth Olympic Games (YOG) im Skiff anzutreten.

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Athleten | Talents | Youth Olympic Games (YOG)

Auf dem Weg nach London 2012

von nathalie.brugger 6. August 2010 16:10

Nur noch zwei Jahre geht es, bis die ersten Segelrennen der Olympischen Sommerspiele London 2012 beginnen. Die Zeit vergeht schnell…


Nathalie Brugger in Action während den SOF in Hyères im April 2010 (photo : PA. Brugger)

Die Segler tragen ihre nächsten olympischen Segelwettkämpfe in Weymouth aus, 220 Kilometer südwestlich von London. Abgesehen davon, dass das Wasser und die Luft für meinen Geschmack ziemlich kühl sind, ist es ein wunderbarer Ort zum Segeln. Der Wind Mehr...

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Athleten | London 2012

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