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Bildungssystem Schweiz

Das Schulwesen in der mehrsprachigen und föderalistischen Schweiz zeichnet sich aus durch eine hohe lokale, kantonale und sprachregionale Verankerung. Die Hauptverantwortung liegt bei den 26 Kantonen. Im nachobligatorischen Bereich tragen der Bund und die Kantone gemeinsam die Verantwortung für das Bildungswesen.

Auf nationaler Ebene gibt es kein Bildungsministerium. Nationale Koordinationsbehörde ist die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Für viele Fragen sind die kantonalen Bildungsdepartemente die wichtigste Anlaufstelle.

Ansprechstelle beim Bund ist das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI.

Das schweizerische Bildungswesen umfasst folgende Bildungsstufen bzw. Bereiche:

  • Vorschulstufe: Vorschulerziehung im Kindergarten

 

  • Primarstufe: Erster Teil der obligatorischen Schulzeit. Keine Einteilung in unterschiedliche Leistungsniveaus

 

  • Sekundarstufe I: Zweiter Teil er obligatorischen Schulzeit. Vorbereitung auf Berufsbildung oder auf Übertritt in weiterführende Schulen

 

  • Sekundarstufe II: Ausbildungen im Rahmen der Berufsbildung und im Rahmen der Allgemeinbildung (Fachmittelschulen FMS und Maturitätsschulen)

 

  • Tertiärstufe: Ausbildungen im Rahmen der höheren Berufsbildung (Berufs- und höhere Fachprüfungen, sowie höhere Fachschulen) und im Rahmen der Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen).

 

  • Quartärbereich: Weiterbildung

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