Gian Gilli übernimmt die Leitung der Olympia-Kandidatur

Erstellt: 05.01.2012

Gian Gilli, Sportdirektor von Swiss Olympic, übernimmt per sofort die operative Leitung des Vereins «Olympische Winterspiele Graubünden». Der Verein prüft in den kommenden Monaten die Machbarkeit einer Schweizer Olympia-Kandidatur.

Der operative Leiter des Vereins «Olympische Winterspiele Graubünden» heisst Gian Gilli. Daneben bleibt er als Sportdirektor von Swiss Olympic tätig und wird als Chef de Mission die Schweizer Delegation in London anführen. Alle seine übrigen aktuellen Tätigkeiten übergibt er an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Spitzensport von Swiss Olympic. In den kommenden Tagen und Wochen wird Gilli nun ein Team zusammenstellen, das die verschiedenen vom Verein zu bearbeitenden Bereiche (Konzept/Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Marketing/Sponsoring) in Angriff nehmen wird. Sein Engagement für den Verein ist vorerst bis zur Volksabstimmung im Kanton Graubünden Ende November 2012 beschränkt.

«Gilli ist die ideale Person»

«Als langjähriger Trainer und Chef Leistungssport von Swiss-Ski, Organisator der Ski-WM 2003 in St. Moritz und der Hockey-WM 2009 in Bern und Kloten ist Gian Gilli als Bündner und Rätoromane die ideale Person, um mitzuhelfen, die Bündnerinnen und Bündner für eine Kandidatur zu begeistern», sagt Tarzisius Caviezel, Präsident des Vereins «Olympische Winterspiele Graubünden». Er sei überzeugt, dass es Gilli gelingen werde, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen und dem ausserordentlichen Sportparlament vom kommenden April, dem Bund sowie dem Bündner Stimmvolk transparent und fundiert die Machbarkeit und den Nutzen einer Schweizer Olympia-Kandidatur aufzuzeigen.

Für Gian Gilli ist klar, dass eine Olympia-Kandidatur für den Schweizer Sport «eine riesige Chance» wäre. «Ich werde deshalb alles dafür tun, um in unserem Land und insbesondere im Kanton Graubünden die Olympiabegeisterung zu entfachen. Gemeinsam mit allen Beteiligten und weiteren Interessengruppen, die einen Beitrag leisten können, werden wir ein möglichst realistisches, nachhaltiges und hoffentlich erfolgreiches Konzept Olympischer Winterspiele vorlegen.»


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