«Das Label ist kein Geschenk»

Erstellt: 28.11.2008

Die Qualitätslabels «Swiss Olympic Sport School» und «Swiss Olympic Partner School» stehen für Bildungsstätten, welche jungen Sporttalenten ein flexibles und mit dem Sport-Alltag koordiniertes Bildungsangebot bieten. Nach der erstmaligen Vergabe vor drei Jahren, rezertifizierte Swiss Olympic nun jene 21 Schulen, welche als erste eines der beiden Labels erhalten hatten. Die Schweiz zählt insgesamt 38 Schulen, welche das Label des Sportdachverbands tragen. Neu hinzugekommen ist dieses Jahr die Alte Kantonsschule Aarau.

Marc-André Giger, Martin Burkhard, Cornel Hollenstein

Die Alte Kantonsschule Aarau kann für sich beanspruchen, die Ausbildungsstätte für weltbekannte Persönlichkeiten gewesen zu sein. So gingen neben Albert Einstein auch der Nobelpreisträger Paul Karrer und der deutsche Schriftsteller Frank Wedekind hier zur Schule. In Zukunft sollen sich in die Reihe der bekannten Intellektuellen auch Sportgrössen einreihen. Im Hinblick auf die Periode von 2008 bis 2011 beantragte die Schulleitung, dass ihr Bildungsangebot mit dem Label «Swiss Olympic Partner School» ausgezeichnet wird, und war erfolgreich. Mit der Alten Kantonsschule Aarau wird die 38. Schule in den Kreis der Swiss Olympic Label-Schulen aufgenommen. Fünf davon tragen das Label «Swiss Olympic Sport School». Die Labels von Swiss Olympic garantieren, dass sich Sport ideal mit der schulischen Ausbildung verbinden lässt und somit eine ganzheitliche Entwicklung von jungen Sporttalenten ermöglicht.

Grosses Engagement

Marc-André Giger, CEO Swiss Olympic

Bei der Zertifizierung der Alten Kantonsschule stand unter anderem der kantonale Bildungs-, Kultur- und Sportdirektor Rainer Huber Pate. Er dankte allen Beteiligten, der Schule, den Sportverbänden und dem kantonalen Departement für ihren Einsatz auf dem Weg zur Zertifizierung. «Das Label ist kein Geschenk. Es ist das Resultat engagierter und koordinierter Arbeit», so Huber. Auch Marc-André Giger, CEO von Swiss Olympic, bedankte sich bei allen anwesenden Verantwortlichen der Label-Schulen für ihr Engagement im Namen des Schweizer Sports: «Die Arbeit, welche die Schulen für die Nachwuchsförderung in unserem Land leisten, kann nicht hoch genug geschätzt werden.»

Schüler würden Schulen weiterempfehlen

ELIANA bURKI UMRAHMTE DIE fEIER MUSIKALISCH

Giger gab auch Einblick in die Ergebnisse der Gespräche, die während des Re-Zertifizierungsprozesses mit den Schülerinnen und Schülern geführt wurden. «Wir haben durchwegs positive Rückmeldungen erhalten. Die Schülerinnen und Schüler sind mit ihren Schulen sehr zufrieden und würden diese jederzeit weiterempfehlen.» Gleichzeitig habe sich aber auch gezeigt, dass auf Seite der Sportverbände die von den Label-Schulen geschaffenen Trainingsfenster nicht immer optimal genutzt werden können. «Das liegt meist an fehlenden personellen Ressourcen bei wenig professionalisierten Verbänden», sagte Giger.

Erste Re-Zertifizierung

Zum ersten Mal seit der Einführung der Qualitäts-Labels von Swiss Olympic an Bildungsinstitutionen mit einem Sportförderprogramm wurden in diesem Jahr 21 Schulen rezertifiziert, die vor drei Jahren als erste Schulen ein Label erhalten hatten. Alle gestellten Gesuche um Erneuerung des Labels wurden von Swiss Olympic gutgeheissen. Die Labels «Swiss Olympic Sport School» und «Swiss Olympic Partner School» werden mit einer Gültigkeit von drei Jahren vergeben.


sendafriendprint