Sport Session 2008: Sport und Medien – eine problematische Symbiose?

Erstellt: 17.11.2008

Unter dem Titel «Sport und Medien» veranstaltete der Dachverband des Schweizer Sports, Swiss Olympic, die diesjährige Sport Session. Eingeladen waren Verantwortliche aus Sport, Wirtschaft und Medien, um gemeinsam über die Beziehung zwischen Sport und Medien zu diskutieren.

Sport und Medien
Marc-André Giger, CEO Swiss Olympic
Rolf Fringer, Fussballtrainer

Die dritte Sport Session von Swiss Olympic wartete mit kontroversen Themen rund um die Beziehung zwischen Sport und Medien auf. Über 200 Teilnehmende fanden sich im Haus des Sports in Ittigen bei Bern ein. Geboten wurden ihnen Referate und Gesprächsrunden zum Thema «Medienethik im Sport» und «Verbände – Medien – Sponsoren». Prominente Gäste unter den Referenten waren Ex-Fussball-Nationaltrainer Rolf Fringer, Blick-Sportchef Walter De Gregorio, Stefan Nünlist, Leiter Unternehmenskommunikation der Swisscom, und der frühere Radprofi Rolf Järmann.

«Sport ist mehr als Unterhaltung oder Information»

Zwei Diskussionsrunden ermöglichten den Anwesenden überraschende Einblicke in das Schaffen von Journalistinnen und Journalisten, aber auch von Sportlerinnen und Sportlern. Klar wurde, dass die oft zitierte Symbiose zwischen Sport- und Mediensystem auch viele Gefahren birgt. Jörg Schild, Präsident von Swiss Olympic, öffnete am Ende des Tages mit seinem Fazit den Blickwinkel auf die Sport- und Mediendiskussion: «Sport ist mehr als nur Unterhaltung oder Information.»

Youth Sport Session – eine olympische Jugendbewegung

Parallel und ebenfalls zum dritten Mal fand im Haus des Sports in Ittigen die Youth Sport Session statt. Während zwei Tagen arbeiteten Jugendliche in den Workshops «Sport und Olympic Spirit», «Sport und Medien» und «Sportevents und Nachhaltigkeit» und entwickelten konkrete Projekte zur Umsetzung ihrer Ideen.


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