Swiss Olympic ernennt «Top Athletes London 2012»
Erstellt: 22.04.2010
28 Sommerathleten sind im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele 2012 ins Förderprogramm «Swiss Olympic Top Athlete» aufgenommen worden. Damit profitieren knapp 70 Spitzensportler von der direkten finanziellen Unterstützung durch Swiss Olympic.

Mit dem Förderprogramm «Swiss Olympic Top Athlete» unterstützt Swiss Olympic seit 2006 gezielt Athletinnen und Athleten, die ihre Zugehörigkeit zur absoluten Weltspitze bereits mehrmals unter Beweis gestellt haben und das Potenzial für eine Top-8-Klassierung an Olympischen Spielen aufweisen. «Neben dem Potenzial und dem entsprechenden Leistungsausweis verlangen wir von den Athleten auch ein klares Bekenntnis, an den nächsten Olympischen Spielen teilnehmen zu wollen», sagt Matthias Zurbuchen, Bereichsleiter Athletensupport von Swiss Olympic. Zurzeit sind es 28 Athleten aus Sommersportarten, die sich konsequent auf die Olympischen Spiele 2012 in London ausrichten und deshalb von der direkten Unterstützung durch den Dachverband profitieren. Erfüllen weitere Sportlerinnen und Sportler die geforderten Kriterien, können sie jederzeit in das Top-Athlete-Programm aufgenommen werden. Dominik Meichtry und Manuela Bezzola sind jetzt «Top Athletes»Unter den aktuell 28 «Top Athletes London 2012» sind mehrere Sportler, die dem Programm bereits vor «Beijing 2008» angehörten, wie beispielsweise Kunstturnerin Ariella Kaeslin oder Radfahrer Fabian Cancellara. Dazugekommen sind aber auch neue Namen wie jene des Schwimmers Dominik Meichtry und der Taekwondo-Kämpferin Manuela Bezzola. Neben den Sommersportlern profitieren aktuell 36 Wintersportler vom Förderprogramm. Zu ihnen gehören beispielsweise Dario Cologna (Langlauf), Mellie Francon (Snowboard), Carlo Janka (Ski Alpin), Ivo Rüegg (Bob) und Renato Ulrich (Ski Freestyle). Die «Swiss Olympic Top Athletes London 2012» (Stand: 15. April 2010)- Manuela Bezzola (Studen BE), Taekwondo
- Nicolas Böschenstein (Würenlos), Kunstturnen
- Fabian Cancellara (Ittigen), Rad Strasse
- Claudio Capelli (Münchenbuchsee/Lätti), Kunstturnen
- Enrico De Maria (Baar), Segeln
- Roger Federer (Bäch SZ), Tennis
- Lukas Flückiger (Ochlenberg), Mountainbike
- Patrick Heuscher (Kehrsiten), Beachvolley
- Sascha Heyer (Frauenfeld), Beachvolley
- Daniel Hubmann (Eschlikon TG), Orientierungslauf
- Reto Hug (Dielsdorf), Triathlon
- Ariella Kaeslin (Meggen), Kunstturnen
- Michael Kauter (Bern), Fechten
- Nina Kläy (Port), Taekwondo
- Michael Kurt (Solothurn), Kanu
- Cédric Lachat (Porrentruy), Sportklettern
- Martin Laciga (Kerzers), Beachvolley
- Sophie Lamon (Sion/Paris), Fechten
- Flavio Marazzi (Bern), Segeln
- Dominik Meichtry (Rorschacherberg), Schwimmen
- Matthias Merz (Beinwil am See), Orientierungslauf
- Ralph Näf (Andwil TG), Mountainbike
- Simone Niggli-Luder (Münsingen), Orientierungslauf
- Swann Oberson (Thônex), Schwimmen
- Sven Riederer (Wallisellen), Triathlon
- Daniela Ryf (Solothurn), Triathlon
- Nino Schurter (Chur), Mountainbike
- Nicola Spirig (Dielsdorf), Triathlon
- Florian Stofer (Sempach Stadt), Rudern
- Florian Vogel (Kölliken), Mountainbike
- Stanislas Wawrinka (La Conversion), Tennis
- André Vonarburg (Luzern), Rudern
zu der Gesamtübersicht «Swiss Olympic Top Athlete» Mit dem Förderprogramm «Swiss Olympic Top Athlete» unterstützt Swiss Olympic gezielt Athletinnen und Athleten mit Top-8-Potenzial an Olympischen Spielen. Die Athleten erhalten 1000 Franken pro Monat und müssen den Anforderungen des Förderprogramms jedes Jahr aufs Neue genügen. Die Auswahl der Athleten wird in enger Zusammenarbeit mit den Leistungssport-Verantwortlichen der jeweiligen Verbände getroffen. Mittlerweile profitieren knapp 70 Einzelsportler vom Programm. Darunter sind auch Athleten aus nichtolympischen Sportarten, welche der Einstufungs-Gruppe 1 oder 2 von Swiss Olympic angehören. Sie müssen nachweisbares Potenzial für Weltmeisterschafts-Medaillen aufweisen. Athleten, die für ihre sportliche Weiterentwicklung nicht auf Mittel aus dem «Swiss Olympic Top Athlete»-Programm angewiesen sind, lösen einen Unterstützungsbeitrag für Talente aus der eigenen Sportart aus, die sich auf dem Weg an die Weltspitze befinden. Somit gewährleistet Swiss Olympic eine bedarfsorientierte, zukunftsgerichtete Förderung. Neben der finanziellen Unterstützung profitieren die Athletinnen und Athleten von weiteren Dienstleistungen. Sie erhalten beispielsweise vereinfachten Zugang zum «Swiss Olympic Athlete Career Programme», das Sportler in Karrierefragen zu Sport und Beruf begleitet. Im Gegenzug verpflichten sich die Athleten mit der Unterzeichnung des Fördervertrags, für die Ziele und Werte des Dachverbandes einzustehen und die Ethik-Charta im Sport einzuhalten.
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