Ursprung und Ziel

Pierre de coubertin
Initiant der neuzeitlichen Olympischen Bewegung war der französische Humanist Baron Pierre de Coubertin (1863–1937). Er wuchs in Paris in einer Adelsfamilie auf und studierte an der Sorbonne Pädagogik, Kunst, Philologie und Recht.

Inspiriert von den Olympischen Spielen der Antike in Griechenland, setzte er sich ab 1880 für die Wiedereinführung der Olympischen Spiele ein, mit dem Ziel, dem Nationalismus entgegen zu wirken und den Frieden und die Völkerverständigung zu fördern. Bis 1925 war Pierre de Coubertin Präsident des IOK und wurde danach zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wurde am 23. Juni 1894 in Paris gegründet. Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden am 6. April 1896 in Athen eröffnet. Seit 1916 hat das IOC seinen Sitz in Lausanne (Schweiz). Dort befindet sich seit 1993 auch das Olympische Museum. Die Olympische Bewegung entwickelt sich als weltumspannende Bewegung stetig weiter.

Die Olympische Idee gründet auf den Prinzipien und Werten von Coubertin. Darunter versteht man eine Geisteshaltung, die auf der Ausgewogenheit von Körper und Geist beruht. Sport, Kultur und Erziehung sollen in einer Lebensweise verbunden werden, die auf Freude am körperlichen Einsatz, auf dem erzieherischen Wert des guten Beispiels und auf der Achtung fundamental und universell gültiger ethischer Prinzipien beruht.

Ziel der Olympischen Bewegung ist es, zum Aufbau einer friedlichen und besseren Welt beizutragen und junge Menschen im Geiste von Freundschaft, Solidarität und Fair Play ohne jegliche Diskriminierung zu erziehen.

Spiel zur Olympischen Bewegung