Schweizer Stars am EYOF
Erstellt: 01.07.2011
Einige Schweizer Top-Athleten machten auf dem Weg zum internationalen Durchbruch einen Zwischenstopp beim EYOF. Welche Erinnerungen sie damit verbinden und welche Tipps sie jungen Athleten vor der EYOF-Teilnahme geben, verraten sie hier. Fabian Cancellara (EYOF 1997 in Lissabon): «Beim EYOF habe ich in kurzer Zeit viele Athleten aus verschiedenen Sportarten und Ländern kennengelernt. Ich stand ganz am Anfang meiner Karriere und das EYOF bedeutete für mich ein Sprungbrett ins höhere Juniorenkader. Jungen Athleten vor dem EYOF kann ich nur raten: Gib 100%, aber geniesse den Wettkampf – es wird ein einmaliges Erlebnis für dich sein.» Dario Cologna (EYOF 2003 in Bled) «Ich fühlte mich beinahe wie an richtigen Olympischen Spielen. Der Kontakt zu Sportlern aus anderen Nationen und Disziplinen war sehr interessant. Das EYOF war ein Motivationsschub, um weiter hart zu trainieren, damit ich einmal an richtigen Olympischen Spielen teilnehmen konnte. Ich rate einem EYOF-Teilnehmer: Geniesse die Atmosphäre, gehe voll fokussiert in den Wettkampf und lerne dabei möglichst viel, dann weisst du, was später an einer WM oder an Olympischen Spielen auf dich zukommt.» Lena Göldi (EYOF 1993 in Valkenswaard) «Für mich war das EYOF der erste Grossanlass und ein Riesenerlebnis, erstmals auch mit anderen Sportarten in Kontakt zu treten. Das Gefühl, an kleinen Olympischen Spielen dabei zu sein hat bei mir ein Feuer entfacht. Das wünsche ich EYOF-Teilnehmern ebenfalls: Geniesse die Ambiance, die positive Stimmung. Freue dich, nach der langen Vorbereitung zu zeigen, was du drauf hast.» Carlo Janka (EYOF 2003 in Bled) «Ich war beeindruckt von den Dimensionen und der Organisation beim EYOF. Für mich war es der erste spezielle Grossanlass in meiner Karriere und dabei traf ich viele Athleten anderer Sportarten. Ich selbst war nicht besonders erfolgreich, hatte aber viel Spass bei meiner Teilnahme. Und einen besseren Rat könnte ich nicht geben: Nehmt mit Spass und Freude an diesem einmaligen Event teil.» Remo Lütolf (EYOF 1995 in Bath): «Es war extrem spannend und bereichernd, Sportler aus anderen Sportarten kennenzulernen. Nach dem EYOF war mir klar, dass ich auf jeden Fall einmal an Olympischen Spielen teilnehmen möchte. Auf dem Weg dorthin haben mir die Erinnerungen an das EYOF oft auch über schwierige Zeiten geholfen. Einem EYOF-Teilnehmer rate ich: Freue dich auf deinen Einsatz, spüre den olympischen Geist, geniesse die tolle Zeit und sammle wertvolle Erfahrungen für deine weitere Karriere.» Sarah Meier (EYOF 1999 in Poprad-Tatry) «In der Zimmereinteilung ging ich irgendwie vergessen, somit schlief ich während des EYOF mit 2 Skifahrerinnen zu dritt in einem Doppelbett! Und mit dem ganzen Gepäck konnte man sich im Zimmer kaum bewegen. Trotzdem wurde ich Zweite! Das EYOF gab mir zusätzlich Motivation als ich sah, dass ich auch international mithalten konnte. Danach war das Ziel Olympische Spiele bei mir sehr präsent im Kopf. Ich geben allen künftigen EYOF-Teilnehmern mit: Spass haben und alles in vollen Zügen geniessen! Andere Sportarten ansehen, sich mit anderen Sportlern auszutauschen – davon kann man immer profitieren.»
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