Stéphane Lambiel, Andreas Küttel und Ivo Rüegg sind Vorbilder für den olympischen Nachwuchs
Erstellt: 21.09.2011
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) schickt Andreas Küttel, Stéphane Lambiel und Ivo Rüegg zusammen mit weiteren zwölf internationalen Top-Athleten an die ersten Olympischen Winterspiele der Jugend nach Innsbruck (13. bis 22. Januar 2012).
Stéphane Lambiel in «Torino 2006» (Bild: Swiss Olympic)
Andreas Küttel (Skispringen), Stéphane Lambiel (Eiskunstlaufen) und Ivo Rüegg (Bob) sind Teil des «Athlete Role Model»-Programms des IOC. Sie sollen als Vorbilder vor Ort den über 1000 jungen Athleten zur Seite stehen. Nominiert worden waren die drei Schweizer durch ihren jeweiligen internationalen Fachverband. «Es bedeutet mir viel, ein Vorbild für junge Athletinnen und Athleten zu sein», sagt Stéphane Lambiel. «Ich hoffe, dass sich viele von ihnen vom olympischen Geist inspirieren lassen.» Ivo Rüegg engagiert sich ebenfalls gerne für die sportliche Jugend. «Es ist eine riesige Ehre für mich, als Athleten-Vorbild nach Innsbruck zu reisen», so der ehemalige Schweizer Bobfahrer. Andreas Küttel in «Torino 2006» (Bild: Swiss Olympic)
Eine gute Plattform für den NachwuchssportAnderthalb Jahre nach der Premiere der Olympischen Spiele der Jugend (Youth Olympic Games, kurz YOG) in Singapur werden die Jugendspiele nun erstmals auch im Winter ausgetragen. Mehr als 1000 Athleten im Alter zwischen 15 und 19 Jahren werden um Medaillen in 15 olympischen Disziplinen kämpfen. Dabei feiern auch neue Disziplinen wie Snowboard Slopestyle, Ski-Halfpipe oder Frauen-Skispringen zwei Jahre vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi ihre olympische Premiere. Ivo Rüegg in «Vancouver 2010» (Bild: Keystone)
Swiss Olympic räumt den YOG einen hohen Stellenwert ein. Die Youth Olympic Games seien eine gute Plattform für den Nachwuchssport in der Schweiz, sagt Gian Gilli, Sports Director bei Swiss Olympic. Auch wenn die Anhaltspunkte fehlen, ist die Zielsetzung der Schweizer Delegation die Gleiche wie bei den Olympischen Spielen: ein Rang in den Top 8 nach Anzahl Medaillen. «Die gleiche Vorgabe wie die älteren Vorbilder zu haben, ist ein anspruchsvolles und motivierendes Ziel für die jungen Athleten und Athletinnen», so Gilli weiter.
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