FTEM Schweiz

«Rahmenkonzept für die Sportarten- und Athletenentwicklung FTEM»

Weshalb hat Swiss Olympic in Zusammenarbeit mit dem BASPO das Projekt «Rahmenkonzept für die Sportarten- und Athletenentwicklung FTEM»  lanciert?

Im Rahmen der Erarbeitung des Leistungssportkonzeptes des Bundes wurde festgestellt, dass erfolgreiche Nationen einen systematischen und klaren Rahmenplan verfolgen. Entsprechend möchte die Schweiz hier nachziehen und das Sportsystem national ausrichten. Dazu wurden folgende Ziele definiert:

  1. Koordination und Systematik der Sportförderung verbessern
  2. Niveau im Leistungssport steigern
  3. Menschen lebenslang im Sport halten

 

Was ist der Mehrwert eines Rahmenkonzepts zur Sport- und Athletenentwicklung?

  • Sportliche Entwicklung wird nachvollziehbar, steuerbar und kann in allen Bereichen (Breitensport und Leistungssport)optimiert werden.
  • Die konsequente Umsetzung des Rahmenkonzeptes soll zu einer Optimierung der Kommunikation, Abstimmung, Unterstützung und Ausbildung aller Akteure im Schweizer Sport führen.
  • Das Rahmenkonzept hilft, Potentiale zu erkennen und Schwächen aufzuarbeiten.

 

Zentrale Fragen im Rahmen des FTEM-Rahmenkonzeptes:

  1. Was braucht ein Athlet um in einer bestimmten Phase zu sein?
    (Was sind die bio-psycho-sozialen Voraussetzungen in der jeweiligen Phase?)
  2. Was braucht ein Athlet um weiter zu kommen?
    (Welche Komponenten erleichtern einen Wechsel in die nächste Phase?)
  3. Wie interagieren die verschiedenen Phasen?
    (Was sind die Interrelationen zwischen den einzelnen Entwicklungselementen?)

 

Fragen, die sich ein Sportverband bei der Umsetzung stellen sollte:

  1. Welche Ziele und welche damit verbundene Strategie werden verfolgt?
  2. Welches sind die wichtigsten Inhalte der Athletenförderung im Bereich Physis, Technik, Taktik, Psyche, Life Skills, Umfeld, etc.?
  3. Wie werden diese Inhalte in Form von Fördergefässen (Programme, Planungen, Wettkämpfe, etc.) implementiert?
  4. Funktionieren die diversen Übergänge und Schnittstellen (zwischen den Phasen und zwischen den Fördergefässen innerhalb der Phasen)?
  5. Welches sind die Rollen der wichtigen Partner im entsprechenden Schlüsselbereich bzw. auf der entsprechenden Phase (Verband, Trainer, Eltern, Schule/ Arbeitgeber, etc.)?
  6. Welche weiteren, unterstützenden Partner und Mittel (Forschung/ Entwicklung, Sportwissenschaft, etc.) sind notwendig, um die Wirksamkeit und Qualität der Massnahmen zu sichern oder zu verbessern?

 

Diese Fragen müssen für jeden Schlüsselbereich (F,T, E, M) und jede Phase beantwortet werden.


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