Von «Prix ecosport» zu «ecosport.ch»

Erstellt: 14.05.2010

Am 10. Oktober 2002 wurde der Prix ecosport.ch mit einer Medienkonferenz in Bern lanciert. Er zeichnete zwischen 2003 und 2005 Organisationskomitees von Sportveranstaltungen aus, die sich für eine vertiefte Berücksichtigung der Umweltanliegen einsetzten.

Träger des Prix Ecosport waren das damalige Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und die Swiss Olympic Association. Die Geschäftsstelle befand sich bei Swiss Olympic in Bern.

Mitmachen konnten alle Organisatorinnen und Organisatoren von wiederkehrenden Sportveranstaltungen in der Schweiz mit über 500 Beteiligten (Sportlern, Zuschauenden, Funktionären). Experten beurteilten die eingegangenen Bewerbungen und kontrollierten stichprobenweise die gelieferten Angaben bei der Durchführung des Sportanlasses.

Aus den von den Experten vorgeschlagenen Kandidaten wählte eine Jury die Preisträger aus. Der Prix ecosport.ch wurde erstmals im Herbst 2003 im Kursaal Bern in Anwesenheit von Philippe Roch, dem damaligen Direktor des BUWAL, sowie Walter Kägi, dem damaligen Präsidenten der Swiss Olympic Association, verliehen. Im Herbst 2005 wurde der Prix Ecosport in seiner ursprünglichen Form zum letzten Mal durchgeführt.

Neulancierung ecosport.ch 2007

Das Jahr 2006 wurde für eine Neuausrichtung des Umweltpreises für Sportveranstalter genutzt. Das BASPO ergänzte neu die Trägerschaft. ecosport.ch wurde als eigenständiges Projekt im Rahmen der Ethik-Charta für den Schweizer Sport konzipiert. Im Vergleich zum Prix Ecosport setzt die Neuausgabe von ecosport.ch ab 2007 folgende Schwerpunkte:

  • Der Wille zum Wissenstransfer steht über dem Wettbewerbsgedanken.
  • Das Know-how der Sportveranstalter wird zentral gebündelt und weiter vermittelt.
  • Der Community-Gedanke innerhalb der Sportgemeinschaft wird gefördert.
  • Kleinere und mittelgrosse Sportveranstalter werden besser motiviert und unterstützt.
  • Grössere Sportveranstalter werden als Vorbildveranstalter gewonnen.
  • Eine umfassende Website ersetzt die Beratungsfachstelle.

So entstand schliesslich die Plattform ecosport.ch, auf der als zentrale Elemente konkrete Massnahmen, Erfahrungsberichte und Preisverleihungen angeboten werden. Im Oktober 2013 wurden die bisherigen Erfahrungsberichte durch das EVENTprofil, ein Planungs-, Kommunikations- und Evaluationstool, ersetzt. Ab 2014 wird schliesslich der bisherige Wettbewerb durch Fördergelder ersetzt. Sportveranstalter profitieren von materieller und finanzieller Unterstützung sowie individueller Beratung.


sendafriendprint