Strategie

Im Vorfeld der Olympischen Spiele Beijing 2008 hat Swiss Olympic den Entscheid gefällt, die eigene Beschaffung schrittweise auf Nachhaltigkeit umzustellen und gleichzeitig den Einkauf zu professionalisieren (Effizienz- und Effektivitätssteigerung). In der Testphase OS 2008 und 2010 wurden sozial-ökologische Standards geschaffen und mit unseren Merchandising-Partnern angewandt. Nach Auswertung der Testphase wurde im 2010 in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich eine umfassende Strategie zur nachhaltigen Beschaffung entwickelt.

Die Aktivitäten von Swiss Olympic basieren auf ihrer Ethik-Strategie und sind in der Ethik Charta festgelegt. Prinzip 5 der Charta besagt: «Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt». Diesen Respekt fördert Swiss Olympic im Sport und setzt ihn auch in der eigenen Beschaffung um.

Dabei orientiert sich die nachhaltige Beschaffung an folgenden Verfahrensweisen und Grundsätzen:

1. Produktspezifische Richtlinien mit sozialen und ökologischen Standards
2. Vernehmlassung durch Stakeholder
3. Transparenz
4. Übergangsfristen bei langjährigen Partnerschaften

Die nachhaltige Beschaffung setzt Swiss Olympic mit folgenden Massnahmen um:

  • Zentrale Bestellerfassung
  • Schulung der Beschaffenden
  • Richtlinien zu spezifischen Produktekategorien
  • Merkblätter zur Beschaffung und spezifischen Produktekriterien

Die Erarbeitung und Aktualisierung der entsprechenden Dokumente erfolgt regelmässig unter Einbezug aller interessierten Stakeholder (siehe «Vernehmlassung»).


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